Hochmoselübergang – Diskussion mit Landtagskandidaten

In Bernkastel-Kues findet am morgigen Mittwoch, 19.00 Uhr eine vom BUND und der Initiative Pro-Mosel organisierte Podiumsdiskussion zum Hochmoselübergang/B50neu statt. Moderiert wird die Veranstaltung, die im Saal des Hotels Burg Landshut, (Gestade 11) in Bernkastel-Kues stattfinden wird, von Dr. Ludger Fittkau, Deutschlandfunk-Landeskorrespondent für Rheinland-Pfalz.

Teilnehmen werden die Landtagskandidaten des Wahlkreises 23 (Bernkastel-Kues/Morbach/Kirchberg):

  • Alexander Licht (CDU)
  • Bettina Brück (SPD)
  • Sandra Heckenberger (FDP)
  • Jutta Blatzheim-Rögler (Bündnis 90/Grüne)
  • Rainer Stablo (Die Linke)
  • Hugo Bader (FWG)

Thema des Abends wird die B 50neu/Hochmoselübergang sein u. a. mit den Fragen:

  • Welche Auswirkungen auf den Verkehr – auch Fahrzeitverlängerungen – sind realistisch zu erwarten?
  • Welche Bedeutung für die B 50 neu hat der Flughafen Hahn wirklich?
  • Was kommt auf den Tourismus zu?
  • Was wird aus der bis jetzt hervorragenden Wasserversorgung der unter der Hangkante auf dem Moselsporn liegenden weltbekannten Riesling-Steillagen?
  • Wie verträgt sich das Vorhaben mit dem gerade erst vom Land Rheinland-Pfalz angestrengten Verfahren zur Anerkennung des Moseltals als Weltkulturerbe?

Kontakt:

Heide Weidemann
Hauptstr. 56
54492 Erden
06532-93146

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Kommentare (1)

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  1. Axel Burdt sagt:

    Was bisher verschwiegen wurde:

    Veranstaltung Podiumsdiskussion Bernkastel-Kues, 2.3.2011, Hotel Burg Landshut

    Die VBB e.V. war mit zahlreichen Mitgliedern vertreten.

    Die VBB e.V. Fragen an die „Kandidaten“ lauteten:

    Welche Partei / Wählergruppe würde im Fall der Regierungsbeteiligung:
    a) das Bauprojekt B50 Neu kippen, auch auf Gefahr, aus diesem Grund keine Regierungskoalition bilden zu können?
    b) eine Bürgerbefragung initiieren, dessen Votum auch ohne Rechtskraft angenommen wird?

    Die Kontamination der Böden im Bereich der B50-Neu ist allen Parteien bekannt und wird nicht bestritten. Die Böden sind z.T. mit bis zu dem 15 fachen der zulässigen Grenzwerte der Klärschlammverordnung kontaminiert.
    (Blei >800mg/kg, Uran b. 25 mg/kg, CU vielfach über dem Grenzwert).
    Trotzdem werden die Aushübe für die B50-Neu nicht entsprechend untersucht und behandelt, sondern offen gelagert und sogar im Wegebau eingesetzt.

    Frage war: welche Partei nimmt sich der korrekten Behandlung der belasteteten Böden endlich an und sorgt für eine die Bevölkerung nicht gefährdende Beseitigung?
    Antwort der Parteien/Wählergruppe: keine Antwort…..

    Gleiches gilt für die Sicherung der Rutschhänge (Graach) und die Ausarbeitung eines Katastrophenplanes.
    Wieder keine Antwort. Und im Kreistag wurde der diesbezügliche Antrag abgelehnt.

    Diese Fragen/Sachverhalte wurden nicht vom TV veröffentlicht. Die Fragestellung der VBB e.V. erfolgte öffentlich und direkt am Anfang der „Bürgerfragestunde“.

    Die „Antworten“ der Parteien:

    1.)CDU/SPD/FWG/Grüne haben sich gegen o.a. Fragestellung positioniert -d.h. das Ding wird um den Preis der Regierungskoalation gebaut, fertig!
    2.) Eine Bürgerbefragung wird es mit den o.a. Parteien/Wählergruppe nicht geben -das haben die Parteien ebenfalls abgelehnt.
    3. Kontaminationen sind allen Parteien bekannt -und egal.
    4. Rutschhänge sind allen Parteien/Wählergruppen bekannt und die Sicherung dergleichen sind den Politikern ebenfalls egal.

    Zahlreiche Teilnehmer bestätigten in der späteren „Diskussion“ diese Einschätzung.

    Na, denn Prost Wahltag

    Axel Burdt
    VBB e.V. -Vereinigung Bürger für Bürger e.V.
    Vorstand

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