Jazz und Afrobeats: “Soleil Bantu” im Brunnenhof

Eine improvisierte Reise in die vertraute Fremde

Musik als Portrait einer multikulturellen Vergangenheit und als Soundtrack einer internationalen Gegenwart: Biboul Darouiche erschafft in seinen Liedern ein Bilderpanorama voller Geschichten und Farben, die sich aus seiner afrikanischen Herkunft ebenso zusammensetzen wie aus seinen Erfahrungen in Europa. Am Donnerstag, 7. August, entführt er im Brunnenhof zu dieser Reise ins Exotische, Sehnsüchtige und Unbekannte.

Foto: ttm GmbH

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Biboul Darouiches Musikprojekt “Soleil Bantu” ist mit hochkarätigen Musikern der europäischen Jazzszene besetzt, mit Sänger und Percussionspieler Michael Hornek, Drummer Christian Lettner, Bassist Igor Kljujic oder Gitarrist Martin Scales. Doch immer wieder durchbricht „Soleil Bantu“ das reine Jazzgenre: Dann sind Bongos verschiedenster Klangfarben und schnelle Beats von Bandmitglied Miko Rein zu hören. Diese Polyrythmie ermöglicht eine riesige Improvisationsvielfalt, eine begeisternde Atmosphäre mit Elementen des Afrobeat, Jazz, Rap und Pop, die sich miteinander zu fremden und doch rhythmisch mitreißenden Melodien verbinden. Biboul Darouiche selbst singt dabei auf Ewondo, seiner kamerunischen Muttersprache, Englisch und Französisch. Bis heute kollaboriert er mit vielen afrofranzösischen, US- amerikanischen, aber auch deutschen Bands und Bigbands, unter anderem des WDR, SWR und HR.

Das Konzert beginnt um 20 Uhr im Brunnenhof. Tickets kosten 8 Euro und sind sowohl an der Abendkasse als auch im Vorverkauf bei Ticket Regional erhältlich. Die Konzerte finden auch bei Regen im Freien statt. Das nächste Konzert der Reihe „Jazz im Brunnenhof“ ist am 14. August mit „Geir Lysne New Circle“.

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