Jurobacup: Junioren auf drei, Minis auf eins

Nicht nur der Bundesligist von den Dolphins konnte Erfolge verbuchen: Auch die jungen Rollstuhl-Basketballer können auf ein gutes Wochenende beim Jurobacup in Mechernich zurückblicken. Während die Minis siegten, mussten sich die Junioren mit dem dritten Platz zufrieden geben.

Am Samstag dem 13.11.10 war eine große Delegation (19 Kinder und 23 begleitende Eltern, Fans und Betreuer) nach Mechernich bei Bad Münstereifel zum diesjährigen Jurobacup des Veranstalters, dem RSG Eifel e.V., angereist.

Dolphins-Junioren erspielen dritten Platz

Die Junioren hatten große Ambitionen, schließlich waren sie in den bisherigen drei Turnieren 2010 noch ungeschlagen. Doch scheinbar gelähmt von der eigenen Erwartungshaltung funktionierte im ersten Spiel gegen den Gegner aus Koblenz so gut wie nichts. Für die sonst so treffsicheren Trierer Rollis waren die Körbe förmlich zugenagelt. Koblenz hingegen spielte konzentriert und nutzte jede sich bietende Gelegenheit, um in den Wurfkreis zu gelangen und schloss mit einer hohen Quote ab. So endete das Spiel mit 14:4 nach zweimal zehn Minuten für Koblenz.

Trafen den Korb gegen Koblenz zu selten: die Dolphins-Junioren (Foto: Immovesta Dolphins).

Das ließen die Junioren so nicht auf sich sitzen. Mit einem ungefährdeten 12:2 gegen den ASV Bonn im folgenden Spiel und dem erzwungenen 14:10-Sieg gegen die Basket Bears aus Krefeld erreichte das Team das Spiel um den dritten Platz gegen die Bertlicher Bulldogs. Die Bulldoggen hatten jedoch keine Chance: mit 26:2 Punkten sicherten sich die Trierer den dritten Platz. Den Turniersieg konnten die Lokalmatadoren der RSG Eifel, die Eifel-Tiger nach einem 14:12-Sieg im Endspiel gegen den Trierbezwinger Koblenz-Bulls feiern.

Für das Junior-Team der Trier-Dolphins spielten: Benjamin Schmitz, Lukas Reitz, Alexander Ewertz, Marc Schmitz, Julian Schuh, Niklas Kimmlingen, Mattia Ricioppo sowie die starke Nachwuchsspielerin Anni Nickels. Coach Josef Schmitz war aufgrund der Steigerung des Teams sehr zufrieden mit dem guten Platz und stolz auf die vielen Erfolge des Jahres 2010.

Sieg für die Dolphins Minis

So sehen Sieger aus: Maximilian Wedler von den Minis (Foto: Immovesta Dolphins)

Die Minis der Dolphins mussten sich mit den Wilden Wölfen aus Neuss, den Koblenz Löwen, der Basket Bande Düren sowie den Lokalmatadoren aus Mechernich, den Eifel-Panthern, messen. Im Modus jeder gegen jeden spielten die Teams jeweils zweimal zehn Minuten pro Spiel gegeneinander. Trainer Günter Ewertz konnte auf elf Spielerinnen und Spieler zurückgreifen – bei nur vier Feldspielern wurde munter durchgewechselt. Im ersten Turnierspiel gegen die noch unerfahrene, aber schnelle Mannschaft aus Neuss zwangen die Trierer den Gegner zu einigen Ballverlusten, die den Ausschlag für den 12:6-Sieg ausmachen sollten. Gegen die Koblenz Löwen setzten die kleinen Dolphins alle taktischen Vorgaben sehr gut um und ließen den Gegner kaum einmal an den eigenen Korb, so dass der 8:2-Sieg nie gefährdet war. Das vermeintlich schwerste Spiel gegen die Lokalmatadoren aus Mechernich folgte als dritte Partie mit Trierer Beteiligung. Die Taktik, die Gegner in Manndeckung zu nehmen, überraschte die Eifel-Panther, den schnell heraus gespielten 4-Punkte-Vorsprung ließ man sich nicht mehr nehmen. Die kleinen Delphine gewannen im punktereichsten Spiel des Turniers mit 18:12.

Es folgte das letzte Spiel: Klar war schon, dass die Dolphins den ersten Platz belegen würden, fraglich blieb bis zu diesem Zeitpunkt jedoch, ob man sich den Titel im Fall einer Niederlage mit dem Gegner aus Düren teilen müsse. Beide Gegner brachten Ihre Angriffe durch und machten auch keine Fehler beim Korbwurf, so dass ein gerechtes 14:14 am Ende an der Anzeigetafel stand. Damit war klar: die Minis der Trier-Dolphins haben das Jurobacup-Turnier 2010 von Mechernich mit 7:1 Punkten gewonnen.

Für Trier spielten: Steven Bast, Katharina Erz, Alexander Ewertz, Martin Marx, Julien Masselot, Julian Reuter, Yannick Säglitz, Nils Scholtes, Nicolas Seifert, Maximilian Wedler und Marie Kimmlingen. Trainer Günter Ewertz freute sich besonders über die geschlossene Teamleistung und die gute Umsetzung der Vorgaben, mit der dieser Erfolg nur gegen teilweise körperlich überlegene Gegner erreicht werden konnte.

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