Klinikum Mutterhaus: Chefarztwechsel in der Inneren Medizin

Auf Prof. Dr. Michael Clemens folgt Dr. Rolf Mahlberg in der Onkologie

Nach 18 Jahren Tätigkeit im Trierer Klinikum Mutterhaus der Borromäerinnen wurde zum Ende Februar Prof. Dr. Michael Clemens in den Ruhestand verabschiedet. Seit Anfang März leitet Dr. Rolf Mahlberg die Abteilung Innere Medizin 1. Bereits seit Juli 2010 obliegt dem ehemaligen Leitenden Oberarzt die ärztliche Leitung des zertifizierten onkologischen Zentrum.

Prof. Clemens war 18 Jahre lang Chefarzt der Inneren Medizin 1, die schwerpunktmäßig die onkologischen Patienten betreut. „Besonderen Wert habe ich immer darauf gelegt, als sprechender Mediziner tätig sein zu können. Gerade Patienten mit einer Krebserkrankung benötigen einen Arzt, der auf Augenhöhe kommuniziert. Dieser Teil meiner ärztlichen Tätigkeit ist etwas Besonderes, das ich sehr geschätzt habe.“ Hierin sieht auch Dr. Rolf Mahlberg einen der Schwerpunkte als Chefarzt der Abteilung Innere Medizin 1. „Auch ich betreibe eine Zuwendungsmedizin im Sinne unseres Leitbildes“, so der Onkologe bei der feierlichen Amtseinführung. „Ich lege großen Wert darauf, mit den niedergelassenen Medizinern und den Krankenhäusern der Region weiterhin gut vernetzt zu sein, mit der Psychoonkologie zu kooperieren und die zentrale Sonographie auszubauen.“ Eine zentrale Rolle spiele neben der offenen Kommunikation medizinischer Fragen die uneingeschränkte Bereitschaft auf psychosoziale Belange, also die Sorgen und Nöte der Patienten und ihrer Angehörigen, einzugehen, so Mahlberg.

Mehr als 200 Mitarbeiter des Klinikums, Freunde und Weggefährten besuchten die feierliche Veranstaltung anlässlich des Chefarztwechsels im Klinikum Mutterhaus. Der Kaufmännische Geschäftführer, Dipl.-Kaufmann Jörg Mehr betont: „Wir haben die Position sehr gerne aus den eigenen Reihen besetzt und Dr. Mahlberg aufgrund seiner hervorragenden Leistungen zum Chefarzt ernannt.“ Der Medizinische Geschäftsführer Dr. Oliver Kunitz ergänzt: „Eigentlich hätte man einen Staffelstab mitbringen müssen – die Abteilung wird sehr gut übergeben. In Dr. Mahlberg bekommt die hervorragend entwickelte Abteilung einen würdigen Nachfolger.“

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