Kripo landet Schlag gegen örtliche Drogenhändler

Größte bisher in Trier sichergestellte Cannabismenge

Trier. Nach mehrwöchigen intensiven Ermittlungen des Fachkommissariats für Organisierte Kriminalität der Kriminaldirektion Trier nahmen die Beamten am vergangenen Mittwochnachmittag, 27. September, zwei Tatverdächtige fest. Ermittlungsrichter erlässt Haftbefehle.

90 Kilogramm Marihuana für den regionalen Straßenverkauf stellten die Beamten der Kripo Trier in einer angemieteten Garage der in Trier lebenden Haupttatverdächtigen sicher. Vorangegangen waren dem Erfolg mehrere Wochen intensiver kriminalistischer Ermittlungsarbeit im Umfeld der Festgenommenen.

Nachdem sich der Verdacht des großangelegten gewerblichen Handels mit Betäubungsmitteln erhärtet hatte, wurden die Zielpersonen, in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Trier, am Mittwoch vergangener Woche festgenommen. Spezialeinsatzkräfte der rheinland-pfälzischen Polizei stoppten das Fahrzeug eines 39-jährigen Verdächtigen in der Trierer Innenstadt und verhafteten ihn. Ein weiterer 23-jähriger Tatbeteiligter wurde an seinem Arbeitsplatz festgenommen.

Im Rahmen der anschließenden Durchsuchung der Wohn- und Geschäftsräume der Männer fanden die Ermittler insgesamt 90 Kilogramm Marihuana, das in der eigens angemieteten Garage in einer Vielzahl von Päckchen zwischengelagert wurde.

Darüber hinaus fanden die Beamten in einem Kellerraum unter anderem Betäubungsmittelreste und typische Verpackungseinheiten, wie sie für den Straßenverkauf von Drogen verwandt werden.

Zurzeit gehen die Ermittler davon aus, dass bereits Drogenpakete aus der Garage dort für den Handel portioniert und anschließend verkauft wurden.

Bei dem Drogenfund handelt es sich um die größte jemals in Trier sichergestellte Menge. Den Straßenverkaufswert schätzen die Ermittler auf  etwa 700.000 Euro.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Trier wurden die Beiden am 28. September dem Ermittlungsrichter des Amtsgerichts Trier vorgeführt, der Haftbefehle erließ. Daraufhin wurden sie in verschiedene Justizvollzugsanstalten eingeliefert.

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