Mangelnde Präsenz

Eintracht Trier nach dem Kick gegen die Kickers

Beim bereits seit vierzehn Tagen feststehenden und nach dem Abpfiff offiziell geehrten Meister Kickers Offenbach unterlag der SV Eintracht Trier 05 mit 0:1. Das Tor des Tages vor 5782 Zuschauern am Bieberer Berg fiel in der 17. Minute: Im Anschluss an einen Freistoß von Martin Röser köpfte Giuliano Modica zum 1:0 für den OFC ein.

Trier. „Wir waren am Anfang einfach nicht so präsent wie noch am vergangenen Sonntag in Hoffenheim“, befand Coach Rubeck in seiner Analyse. Insgesamt bescheinigte er seinem im Vergleich zum 6:2-Kantersieg im Kraichgau auf zwei Positionen veränderten Team (nach abgesessenen Sperren rückten Michael Dingels und Ugur Dündar wieder in die Startelf, Milorad Pekovic musste wegen Muskelbeschwerden passen, Rudy Carlier nahm zunächst auf der Bank Platz) aber, sich bei „dem sicher besten Team der Liga“ gut verkauft zu haben: „Die Jungs haben definitiv nicht enttäuscht, auch, wenn nach vorne nur wenig zusammen lief.“

Vor dem Seitenwechsel hatte Romas Dressler eine sehr gute Gelegenheit, als er aber im Abschluss etwas zu zögerlich war (38.). Dominierte Offenbach das Geschehen in der ersten Hälfte, agierte der SVE nach der Pause mutiger. Chancen blieben hüben wie drüben Mangelwaren. Für die Eintracht vergab in Minute 87 Carlier; Daniel Endres klärte aber souverän beim Schuss aufs kurze Eck.

Getrübt wurde die Freude bei den Kickers über den Sieg und die Meisterehrung durch die unnötige rote Karte für Leistungsträger Christian Cappek. In der Nachspielzeit ließ er sich zu einer Tätlichkeit gegen Till Hermandung zu einer Tätlichkeit hinreißen und ist nun möglicherweise auch Ende Mai in den Play-Off-Spielen gegen den Nordost-Meister gesperrt.

Angesichts von sechs Punkten und der deutlich besseren Tordifferenz gegenüber dem FC Nöttingen auf dem ersten möglichen Abstiegsplatz (14 Treffer Differenz) hat der den Klassenverbleib zwei Runden vor Schluss mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit schon in der Tasche.

Trotzdem oder gerade deswegen verspricht Coach Rubeck fürs letzte Heimspiel der Saison am Samstag, ab 14 Uhr, gegen den KSV Hessen Kassel noch einmal volle Pulle: „Wir wollen die allerletzten Zweifel beseitigen, uns aber natürlich auch von unseren tollen und treuen Anhängern mit einem Sieg verabschieden, ehe es dann zum Ausklang noch nach Pirmasens geht.“

Aufstellungen:

Kickers Offenbach: Endres – Wittke, Modica, Maier, Korb – Röser (76. Biggel), Gjasula, Schwarz, Cappek – Bäcker (65. Pintol), Müller (65. Von der Burg)

Eintracht Trier: Keilmann – Thelen (86. Aliu), Fiedler, Dingels, Koch, Stevens – Garnier (62. Carlier), Dündar (76. Hermandung), Spang, Anton – Dressler

Tor: 1:0 Modica (17.)

Zuschauer: 5782

Rote Karte: Cappek (90./+3)

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Kommentare (1)

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  1. schustermanni sagt:

    so jungs, am samstag , das letzte heimspiel , wo wir für den klassenerhalt,mit drei punkten alles in trokene tücher bringen können , sollte esein sieg am samstag nachmittag für uns sein, spendiere ich zwei kisten bier für eure party carsten weiß wo ich zuerreichen bin und kann diese bei mir abrufen gruß bis samstag manni schuster

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