Meeth lässt sich von schwachem Start nicht blenden

SV Mehring reist Mittwoch nach Worms

Inmitten der Englischen  Woche in der Fußball-Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar gastiert der SV Mehring am Mittwoch, 26. August, 19.30 Uhr, bei der TSG Pfeddersheim. Im Wormser Stadtteil kommt es damit zum Vergleich des Tabellenvierzenten mit dem Dritten.

Die Ausgangslage: Dass auch beim SV Mehring trotz des sehr guten Starts mit zehn  Punkten aus vier Spielen noch Verbesserungspotenzial vorhanden ist, wurde am vergangenen Samstag beim knappen und erst in der Nachspielzeit durch einen von Jan Brandscheid verwandelten Foulelfmeter sicher gestellten 1:0-Sieg über Schlusslicht SVN Zweibrücken deutlich. „Es gibt sicher keinen Grund, verrückt zu spielen und abzuheben. Wir wissen, dass wir uns in einigen Punkten noch steigern müssen“, weiß Trainer Frank Meeth. Wille, Charakterstärke und Einsatz sprach er seinen Schützlingen auch im Duell mit den punktlosen Zweibrückern nicht ab. Die Lehre, die er aus dem jüngsten Match zieht, ist vielmehr taktischer Natur: „Ich denke, wir werden unser System wieder umstellen.  Es ist wohl besser, wenn wir vorne mehr freie Räume schaffen und dauerhaft mit zwei Spitzen spielen.“

Die personelle Situation: Marc Mees fehlte am Samstag berufsbedingt und rückt wieder in den Kader. Andreas Hesslein, der zuletzt wegen einer Oberschenkelzerrung passen musste, konnte das Montagstraining laut Frank Meeth wieder zu „70, 80 Prozent mitmachen“ und soll im Match am Pfeddersheimer Schießhaus zumindest auf der Auswechselbank Platz nehmen. Domenik Kohl hat einen Bänderriss im Fußgelenk soweit überstanden und stand zuletzt ebenfalls wieder auf dem Trainingsplatz. Einen Einsatz in Rheinhessen will Coach Meeth aber davon (noch) nicht ableiten: „Domenik muss sich sicher fühlen. Er entscheidet, wenn er wieder mitspielen wird. Wir haben gottseidank einen breiten Kader und können Ausfälle auch schon mal kompensieren.“

Der Gegner: In der vergangenen Saison wurde die TSG Pfeddersheim Tabellendritter, hat aber heuer mit Problemen zu kämpfen. Nach vier Partien stehen erst drei Punkte zu Buche. Das Auftaktmatch gewann das Team von Trainer Norbert Hess noch mit 3:1 gegen den TSV Schott Mainz, unterlag dann aber mit 1:2 in Wiesbach, mit 0:1 gegen die Sportvereinigung Burgbrohl und zuletzt mit 2:4 in Gonsenheim. „Mir hat der Siegeswille gefehlt, Gonsenheim war hungriger“, wurde Coach Hess nach der jüngsten Niederlage in Mainz zitiert.  Die TSG ist aktuell indes auch von einigen Verletzungssorgen geplagt: Kevin Gotel saß mit Adduktorenproblemen in Zivil auf der Bank, Andreas Buch und Florian Lutz humpelten bei ihren Auswechslungen schwer.  Immerhin kehrt Abwehrspieler Robin Schittenhelm nach abgesessener Rotsperre wieder ins Team zurück. Da ohnehin etliche Akteure der Stammelf fehlten, war es kein Wunder, dass es Pfeddersheim in Gonsenheim kaum einmal gelang, ein geordnetes Offensivspiel aufzuziehen.  Zwar wurde die TSG vor der Runde von einigen Konkurrenten als Meisterschaftskandidat genannt, intern liegt die Messlatte aber nicht unbedingt so hoch. „Auf dem schnellsten Weg 45 Punkte holen“, gab man bei den Wormser Vorortlern aus. Frank Meeth hat Respekt vor den „mit vielen erfahrenen Leuten besetzten Pfeddersheimern – ich erwarte sie viel weiter oben in der Tabelle“.

Der Schiedsrichter: Unparteiischer ist Fabian Knoll. Der 19-Jährige geht für den saarländischen Klub ASV Kleinottweiler an den Start. Die Assistenten sind Dominik Spang (Gersheim-Medelsheim) und Dilges Bektas aus Lappentascherhof.

Bisherige Duelle: In der ersten Mehringer Oberligaphase standen sich die Mannschaften beider Klubs insgesamt vier Mal gegenüber: Am 11. November 2012 unterlag der SVM auf der Lay gegen die TSG mit 1:2, im Rückspiel gab es ein 3:0 der Rheinhessen. In der 2013/14er Runde trennte man sich sowohl an der Mosel (0:0), wie am Rhein (2:2) unentschieden.

Stichworte:

Kommentare (0)

Trackback URL | RSS

Antworten

Wir freuen uns über Kommentare und möchten allen Lesern die Möglichkeit geben, kritisch zu den Themen und Artikeln Stellung zu beziehen und ihre Meinung kundzutun. Wir behalten uns das Recht vor, jeden Kommentar vor Veröffentlichung redaktionell zu überprüfen und nur Kommentare freizuschalten, die sich sachlich mit dem Thema des Beitrags beschäftigen.
Spielregeln