Mehring will Konzentration am letzten Spieltag hoch halten

Rheinlandliga: Vorschau zum 34. Spieltag

Der Meister steht fest, auch im Abstiegskampf ist alles entschieden. Im Grunde geht es nur noch für den SV Mehring darum, die Konzentration für die anstehende Relegation möglichst hoch zu halten. Dabei erwartet den Zweiten mit dem Neunten aus Mayen keine einfache Aufgabe. Tarforst gastiert in Malberg, während der SV Konz sich im vorerst letzten Heimspiel gegen Bad Breisig möglichst mit einem Sieg aus der Rheinlandliga verabschieden will. Die TuS Mosella Schweich hat mit dem Dritten aus Koblenz eine anspruchsvolle Aufgabe vor der Burst und möchte vor heimischer Kulisse am Winzerkeller den Zuschauern für die Unterstützung im Klassenkampf etwas zurück geben. Eintracht Tirer II gastiert nach den Auflösungserscheinungen der letzten Woche bei der TuS RW in Koblenz, Morbach muss zum Schlusslicht aus Oberwinter. 5vier blickt auf den letzten Spieltag der Saison 2014/15. 

SV Mehring – TuS Mayen (Samstag, 17 Uhr)

Rein nach Punkten betrachtet geht es für den SVM um nichts mehr. Nach der Niederlage am vergangenen Wochenende beendet man die Saison als Tabellenzweiter – unabhängig vom Ausgang der Partie auf der Lay. Karbach ist bis auf fünf Punkte enteilt, Koblenz II rangiert mit fünf Punkten Rückstand auf Platz drei der Tabelle. Frank Meeth und seiner Truppe geht es viel mehr um eins: volle Konzentration auf die Relegation.

Deshalb soll gegen Mayen unbedingt ein Sieg her, um den zuletzt etwas abhanden gekommen Rhythmus, zwei Niederlagen aus den letzten drei Spielen, für die anstehenden Aufstiegsrelegationsspiele wieder aufzunehmen. Auf den ersten Blick kommt Mayen als Aufbaugegner da zum bestmöglichen Zeitpunkt. Die Gäste verloren vier der letzten fünf Spiele, sind allerdings seit Wochen im Niemandsland der Tabelle gefangen und ließen deshalb auch oft die nötige Konzentration vermissen.

Gegen Mehring könnte die zurückkehren. Vor zwei Wochen zeigte bereits Kyllburg eindrucksvoll was möglich ist, wenn es gelingt den Vizemeister zu ärgern und bezwang den Favoriten. Damit es mit dem nötigen Aufwärtstrend für das Heimteam klappt, wird voraussichtlich Rückkehrer Andreas Hesslein nach seiner abgesessenen Rotsperre in die Startelf zurückkehren. Ganz nach dem Motto: Mit Volldampf in die kommenden Wochen.

TuS Mosella Schweich – TuS Koblenz II (Samstag, 17 Uhr)

Seit einer Woche kann man am Winzerkeller tief durchatmen. Der direkte Abstieg ist verhindert – mal wieder. Und nun geht es gegen das drittbeste Team der Saison. Die Reserve der TuS aus Koblenz kommt nach Schweich und soll die Punkte wenn möglich gleich an der Mosel lassen. 22 Punkte holte Schweich bisher in der Rückrunde, das sind gerade einmal acht Zähler weniger als das Spitzenteam. Ein Topwert!

Nachdem der Klassenerhalt nun endgültig in trockenen Tüchern ist, plant Dirk Fengler mit seiner Truppe ein ganz besonderes Offensivspektakel gegen die Gäste. Das wäre mit Sicherheit Balsam für die geschundene Seele der treuen Mosella-Anhänger. Was möglich ist, wenn das Team frei aufspielen kann, zeigte sich schon in der vergangenen Saison, als man beispielsweise Wirges und Morbach schlug und den Favoriten alt aussehen ließ.

TuS RW Koblenz – Eintracht Trier II (Samstag, 17 Uhr)

Wiedergutmachung betreiben, oder doch wieder kampflos untergehen? Nein, diesmal soll alles anders werden für die Zwote, die sich am vergangenen Wochenende in Eisbachtal mit 2:11 verprügeln ließ. Gegen die TuS RW Koblenz will man sich standesgemäß aus der Rheinlandliga verabschieden und eine ordentliche Leistung bieten. Beide Teams hatten sich zuletzt nicht mit Ruhm bekleckert.

Die Trierer verloren vier ihrer letzten fünf Spiele und fuhren dabei nur einen Dreier ein. Koblenz verlor dreimal in Folge, ehe es zuletzt endlich einmal wieder einen Sieg gab.

Für die Gäste geht es vor allem darum perspektivisch zu planen, weshalb wohl gleich mehrere Akteure der A-Jugend auf dem Spielberichtsbogen stehen werden. Zudem wurde von Vereinsseite angekündigt den ein oder anderen Spieler aus der ersten Mannschaft abszustellen. Man kann sich also auf einen munteren Schlagabtausch zwischen dem Vorletzten und dem Tabellenzehnten einstellen.

SV Konz – SG Bad Breisig (Samstag, 17 Uhr)

Seit vergangener Woche steht so gut wie sicher fest: Der SV Konz muss wohl als Zweiter der drei Aufsteiger den Gang zurück in die Bezirksliga West antreten. Am Ende hat es einfach nicht gereicht. Zu viele Punkte und Chancen wurden überwiegend in der Rückrunde liegen gelassen, um den Schweichern im Endspurt noch einmal Platz 15 abzunehmen.

Doch den SVK zeichnet vor allem eines aus: Der Blick nach vorne. Gegen Bad Breisig will man den zahlreichen Zuschauern, die während der Runde den Weg ins Stadion fanden noch einmal ein sattes Spektakel vor eigener Kulisse bieten. Gegen den Zwölften der Tabelle (lediglich ein Sieg aus den vergangenen fünf Partien) sollte dies zum Saisonfinale wohl drin sein. Schließlich dümpelt Bad Breisig seit Wochen im unteren Mittelfeld der Liga umher und sicherte sich erst mit einem Sieg am letzten Spieltag den sicheren Klassenerhalt.

Sicherlich wird den Konzern auch noch das Hinspielergebnis ein Dorn im Auge sein. Damals verlor man mit 0:3 in Bad Breisig und will nun vor eigener Kulisse noch einmal die Zuschauern in der Rheinlandliga über drei Punkte jubeln lassen.

TuS Oberwinter – SV Morbach (Samstag, 17 Uhr)

Der SVM zu Gast bei Freunden? Zumindest ein Blick auf das Torverhältnis der Gastgeber lässt diesen Eindruck erwecken. Satte 85 Gegentore fing sich Oberwinter in den bisherigen 33 Spielen ein – eine Quote von fast drei kassierten Treffern pro Begegnung. Dagegen kam man im Sturm lediglich auf 39 Treffer und stellt damit den schlechtesten Angriff der Liga. Doch das Schlusslicht hat sich zum Saisonfinale noch einmal einiges vorgenommen.

Morbach winkt im Falle eines Erfolgs, je nach Ausgang der Partie zwischen RW Koblenz und Eintracht Trier II und dem Spiel in Mehring, womöglich noch ein einstelliger Tabellenplatz. Das wäre auch im Hinblick auf die Bilanz aus den vergangenen fünf Spielen (lediglich zweimal Remis und drei Niederlagen) sicherlich ein ordentlicher Erfolg.

Es stellt sich die mit Respekt gestellte Frage: Wenn nicht Oberwinter zur Aufbesserung der Punkteausbeute der richtige Gegner ist, wer dann?

SG Malberg – FSV Trier-Tarforst (Samstag, 17 Uhr)

Im Hinspiel lief so ziemlich alles nach Patrick Zöllners Geschmack: „Das war eine sehr gute Leistung von uns. Wir sind gut gestanden und haben in der Offensive unsere Chancen genutzt“, bilanzierte der Cheftrainer des FSV nach dem 6:0-Hinspielsieg gegenüber 5vier die Partie. Doch nun werden die Karten neu gemischt, denn Tarforst muss in Malberg antreten und spürt noch Mülheim-Kärlichs Atem im Nacken.

Ein Punkt liegt die SG hinter den Trierer Höhenkickern. Es sollte also dringend ein Dreier her, um das Saisonziel – ein Platz unter den ersten fünf Teams – zu erreichen. Ob dabei alle Spieler an Bord sein werden ist fraglich, denn die zweite Mannschaft kämpft noch um den Aufstieg und wird wohl durch einige Leistungsträger aus der ersten Mannschaft verstärkt werden.

Die weiteren Partien des 34. Spieltags

  • Spfr Eisbachtal – SG Mendig (Samstag, 17 Uhr)
  • FV Engers – FC Karbach (Samstag, 17 Uhr)
  • SG Mülheim-Kärlich – SG Kyllburg (Samstag, 17 Uhr)

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