Miezen gastieren in Budenheim

Derby in Mainz

Die Pflicht ist erfüllt mit dem Sieg gegen den HCD Gröbenzell am vergangenen Spieltag. Entwarnung kann im Lager der Trierer Miezen trotz Platz 9 in der Tabelle nicht gegeben werden. Denn die Zwischenbilanz von 15:17-Punkten ergibt nur ein Polster von vier Punkten auf einen Abstiegsplatz. Den Abstand zu vergrößern, wird im Gastspiel beim Tabellenzweiten FSG Mainz 05/Budenheim (Sonntag, Waldsporthalle Budenheim) nicht leicht fallen. Das Hinspiel gewannen die Mainzerinnen mit 30:26.

Miezen-Coach Andy Palm prognostiziert „ein schwieriges Spiel“. Wie schwierig, wird nicht zuletzt davon abhängen, ob Julia Maidhof bei den Gastgeberinnen zum Einsatz kommt. Die 20-Jährige, eines der größten deutschen Talente, die dem Kader des Erstligisten SG Bensheim angehört und mit einer Zweitlizenz für Mainz versehen ist, war im Hinspiel mit acht Treffern die erfolgreichste Werferin bei den 05ern. Als Rechtsaußen hat sie bereits etliche Spiele in der Jugend- und Juniorinnen-Nationalmannschaft absolviert.

Dieses Duo steht geradezu examplarisch für den Kader von Trainer Thomas Zeitz, in dem etliche vielversprechende Talente stehen. Obwohl das Motto „Jugend forscht“ bei den Mainzerinnen Programm ist, sind sie in dieser Saison mittendrin im Kampf um Platz 2.

Wie in Mainz was zu holen ist – und das ist selbstverständlich das Ziel der Miezen, formuliert Palm so: „Wir müssen uns gegenüber dem Sieg gegen Gröbenzell weiter steigern. Das gilt vor allem für das Umschaltspiel, wenn wir nicht wieder viele Gegenstoßtreffer kassieren wollen. Außerdem gilt es, in der Offensive strukturierter zu arbeiten und so zu besseren Abschlüssen zu kommen.“ In der Offensive baut der Miezen-Coach dabei neben Toptorjägerin Gabriella Szabo (108 Saisontreffer) vor allem auf Kreisläuferin Andrea Czanik und Rückraumspielerin Tolic. „Defensiv müssen wir flexibler werden, auch mal weiter rausrücken, um Distanzwürfe wirkungsvoll zu bekämpfen.“

Die Miezen werden in derselben Besetzung antreten wie gegen Gröbenzell. Also werden nur die Langzeitverletzten Ramona Constantinescu und Dora Simon Varga fehlen. Obwohl Tina Welter wegen ihres Grundwehrdienstes in Luxemburg nur sehr eingeschränkt, teilweise sogar gar nicht trainieren kann, wird sie weiterhin Teil der Mannschaft bleiben. Bestätigt Yuko Minami auch im Training die zuletzt in den Spielen gezeigte Form, könnte es zu einem Wechsel zwischen den Pfosten kommen.

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