„Mission Klassenerhalt“ geht weiter: Eintracht empfängt OFC

Nur ein Sieg zählt!

Wenn am Sonntag die Kickers aus Offenbach im Moselstadion gastieren, bestreitet Eintracht Trier das nächste von insgesamt 15 Endspielen in der Rückrunde der Regionalliga-Südwest. Aus den ersten vier dieser Partien holte die Corrochano-Elf sieben Punkte, aktuell liegt das Team auf Tabellenplatz 17. Für den SVE zählt aufgrund der eigenen Ausgangsposition gegen den OFC nur ein Sieg. Besonders brisant: Die Gäste aus Hessen haben derzeit den rettenden 13. Rang in der Tabelle inne.

Trier. „Ich erwarte natürlich, dass wir das Spiel gewinnen. Mit dieser Einstellung werden wir auch in die Partie gehen“, gibt Eintracht-Cheftrainer Oscar Corrochano eine klare Marschroute für das Duell mit dem OFC am Sonntag vor. Die Enttäuschung nach der Niederlage in Koblenz vor einer Woche ist aus Köpfen und Knochen gewichen, der Fokus der Blau-Schwarz-Weißen liegt voll auf dem nächsten Gegner aus Offenbach. Die Partie zwischen den beiden Traditionsvereinen wird durch die Tabellensituation beider Mannschaften besonders brisant. Die Gäste aus Hessen liegen derzeit auf dem sicher rettenden 13. Rang der Tabelle, vier Punkte vor dem SVE. Außerdem haben die Kickers ein Spiel weniger bestritten und damit die Möglichkeit den Vorsprung noch auszubauen. Ein Sieg ist für die Moselstädter daher beinahe Pflicht. SVE-Coach Corrochano warnt allerdings vor den Qualitäten des ehemaligen Bundesligisten: „Wir wissen, dass das kein Selbstläufer wird. Wir müssen agieren und zusehen, dass wir Offenbach defensiv fordern und dabei selber gut stehen.“

Der OFC, dem zu Saisonbeginn wegen Eröffnung eines Insolvenzverfahrens neun Punkte abgezogen wurden, hatte zuletzt spielfrei und konnte sich intensiv auf das Gastspiel an der Mosel vorbereiten. Einen Härtetest gegen Drittliga-Schlusslicht 1.FSV Mainz 05 II gewann das Team von Ex-Bundesliga-Keeper Oliver Reck mit 1:0. Auch die erste Regionalliga-Partie nach der Winterpause hatten die Kickers mit 3:1 beim Tabellenletzten aus Nöttingen siegreich gestalten können. Besonders auf die beiden Top-Scorer der Reck-Elf muss die Eintracht-Defensive am Sonntag aufpassen: Serkan Firat (7 Tore / 10 Vorlagen) und Dren Hodja (10 / 3) waren in der aktuellen Regionalligasaison gemeinsam schon an 30 Treffern direkt beteiligt, auch im Hinspiel traf Firat beim 1:1 zur Führung für den OFC. Die blau-schwarz-weiße Abwehr des SVE dürfte also gewarnt sein. Eine Warnung an sein Team gab es auch nochmal von Coach Corrochano. Im Rückblick auf das Gastspiel in Koblenz vom vergangenen Samstag sagte der Deutsch-Spanier: „Wir müssen nicht nur bis zur 88. Minute, sondern über die gesamte Spielzeit hinweg hochkonzentriert sein!“

Personell muss Corrochano in jedem Fall eine Änderung vornehmen. Nach seiner roten Karte in Koblenz wurde Neuzugang Christos Papadimitriou für zwei Spiele gesperrt. Wer seinen Platz auf der linken Außenbahn einnehmen wird, ist derzeit noch offen. Mit Christoph Anton stünde jedenfalls eine positionsgetreue Alternative bereit. Gute Neuigkeiten gibt es unterdessen bei Innenverteidiger Tobias Henneböle. Der Sommer-Neuzugang kann nach Achillessehnenproblemen wieder mit der Mannschaft trainieren und arbeitet derzeit daran, seinen Rückstand schnellstmöglich aufzuholen. Für das Aufeinandertreffen zwischen seinem SVE und den Gästen aus Hessen ist Henneböle aber noch keine Option.

Beim Heimspiel gegen Kickers Offenbach wird das Team der Eintracht auch von den Eishockey-Cracks der Eifel-Mosel Bären unterstützt. Der gemeinsame Aktionstag „Fussball meets Eishockey“ soll für die Sportfans der Region ein echtes Highlight darstellen. Im Idealfall natürlich mit zwei Siegen der beiden Mannschaften. Anstoß im Trierer Moselstadion ist am Sonntag um 14 Uhr.

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