Mittelalterfest auf Schloss Vianden

Ritter, Rüstungen und Schwerter

Das Mittelalterfest auf dem Schloss im luxemburgischen Vianden läuft auf Hochtouren. Noch bis kommenden Sonntag, 2. August, sind die Tore des einstigen Hohenstaufen-Sitzes geöffnet.

Vianden. Man kommt an den Trompetern, den Salutschüssen, den Kostümen, den Aufführungen, den Ständen und den Menschen nicht vorbei. Kinder, Babys und sogar Hunde in auffälliger Zahl zählen zu den Besuchern des Mittelalterfestes auf Schloss Vianden, das noch bis Sonntag, 2. August, jede halbe Stunde ein neues Programm anzubieten hat.

„Schön sind die vielen mittelalterlich gekleideten Aussteller und Akteure“, meinte ein Besucher. – Beim Umhergehen fiel 5vier.de ein Paar auf, das auf seinem Weg über die Treppen ins Burginnere meinte: „Wir sind Besucher und kommen schon den zweiten Tag hierher!“ (vgl. Bild 1)

Schloss Vianden: Sich zwischen Ständen und Räumen treiben lassen

Als Besucher des Mittelalterfestes auf Schloss Vianden hat man zwei Möglichkeiten: Sich von dem Treiben in den Räumen und auf den Flächen des Schlosses einfach mitreißen lassen. Auf dem Weg zum Portal stößt man unweigerlich auf den ebenso konsequent gekleideten „Seifenblasenkünstler“ Alfred Schönfelder. Im hinteren Teil des Schlosses haben sich die „Musketiere“ mit Zelt und Kochtopf, mit ihren Waffen und allerlei Mittelalterlichen „Werkzeugen“ (bis hin zu Folterinstrumenten, welche der Besucher ausprobieren darf) niedergelassen. Immer wieder gibt es einen interessanten Stand und dessen Angebot anzuschauen. Oder nur die dort Agierenden, die dort Stehenden, die dort Staunenden. Im Innenraum sieht man einen Quadratmeter messende Kristallplatten, aus welchen Lutschbonbons mit unterschiedlichen Geschmacksrichtungen ausgeschlagen werden. Ritterrüstungen sind zum Anprobieren aufgestellt. Das mittelalterliche Gesichts Make-up wird vor allem von jungen Mädchen geschätzt. – Wenn sie danach auf den Schultern ihrer Väter die Vorführungen verfolgen, freuen sie sich über ihre auffällig angepasste Präsenz.

Alle 30 Minuten wird etwas Neues auf Schloss  Vianden geboten

Wer nun in aller Konsequenz und möglichst alles vom Mittelalterfest auf dem Schloss Vianden mitnehmen will, sollte entweder um 11, 14 oder spätestens 16 Uhr dort ankommen. Eine Übersicht liegt am Eintritt aus und ist sonst auch überall angebracht.
5vier.de hat die Probe aufs Exempel statuiert und war um 11 Uhr auf der Terrasse: Trommelspieler und Fahnenschwinger gaben eine schöne Performance. Die Salut-Schüsse der Soldaten wie auch die drei an unterschiedlichen Stellen des Schlosses auftauchenden Trompeter sind zwar angekündigt. Doch sie ereignen sich spontan und häufiger als im Programm notiert.
Mit etwas Zeit zwischen den angekündigten Terminen folgt
 um 11.30 Uhr in der Galerie ein inszenierter Schwertkampf und ein orientalischer Tanz. – Zuschauen lautet die Devise.

  •  um 12 Uhr spielt eine mit mittelalterlichen Instrumenten ausgestattete Gruppe
  • um 12.30 Uhr – endlich – alle haben darauf gewartet und vielen hat 5vier.de die Übersetzung geliefert: Der „Falkner“ (auf dem Programm mit „Fauconnier“ angekündigt), der gestern von 5vier.de ausführlich vorgestellt wurde, steht mit seinen Greifvogel-Vorführungen auf dem Programm. – Viele Besucher schauen zu, viele Kinder sind fasziniert und der Seeadler (ein Weibchen) bleibt geduldig.
  • um 13.00 Uhr spielt in der Galerie eine weitere mittelalterliche Musikgruppe
  • bis um 13.30 eine andere Schwert- und Kampf-Show folgt, bei der auch mit Fackeln gekämpft wird. Konsequenter Weise beendet ein Fakir mit seinen Peitschen und Feuervorführungen die Vorführung.
  • Zweieinhalb Stunden Abenteuer pur. Da hat man aber noch keinen Blick in die kulinarischen und anderen optischen Angebote geworfen. – Also doch noch etwas mehr Zeit mitbringen…

Glücklicherweise ist Trier nicht so weit entfernt, so dass man nur sechzig Minuten Fahrt einplanen braucht… – 5vier.de widmete dem Aufenthalt sechs Stunden – die folgende Bildergalerie soll als Appetithäppchen gelten.

BILDERGALERIE:

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