Modehaus Marx nominiert als „Vorbildunternehmen in Rheinland-Pfalz“

Das Modehaus Marx wurde als „Vorbildunternehmen in Rheinland-Pfalz“ nominiert und erhielt in der vergangenen Woche eine Auszeichnung aus den Händen der Ministerinnen Irene Alt und Eveline Lemke.

Familienministerin Irene Alt und Wirtschaftsministerin Eveline Lemke zeichnen in einer gemeinsamen Initiative Unternehmen in Rheinland-Pfalz aus, die sich in besonderem Maße für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ihrer Mitarbeiter sowie für Frauen in Führungspositionen einsetzen. Das Trierer Modehaus Marx wurde als Finalist nominiert.

Geschäftsführerin Karin Kaltenkirchen nahm im Rahmen einer Prämierungsveranstaltung in Mainz in der vergangenen Woche ihre Urkunde aus den Händen der Ministerinnen Alt und Lemke entgegen.

Familienbewusstsein und Chancengerechtigkeit

Familienbewusstsein und Chancengerechtigkeit gewinnen als zentrale Faktoren für die Zukunftsfähigkeit der Wirtschaft zunehmend an Bedeutung. Gerade für kleine und mittelständische Unternehmen wird es immer wichtiger, mit familienfreundlichen Maßnahmen qualifiziertes Personal langfristig zu halten.

Wirtschaftsministerin Lemke erläutert: „Flexible Arbeitszeitmodelle und die Umsetzung einer Personalpolitik, die sich auf die sehr unterschiedlichen Lebensphasen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einstellt, sind von hoher Bedeutung für die Zukunftsfähigkeit der Rheinland-Pfälzischen Wirtschaft. Mit solchen Angeboten werden Firmen zu attraktiven Arbeitgebern. Das wird vor dem Hintergrund des demografischen Wandels und mit Blick auf den damit verbundenen Fachkräftemangel immer wichtiger.“

Vereinbarkeit von Beruf und Familie

Das Modehaus Marx engagiert sich seit Jahren aktiv für die gute Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Dies ist fester Bestandteil der Unternehmensphilosophie des inhabergeführten Modehauses. 90 Prozent der 70 Mitarbeiter sind Frauen und müssen täglich den Balanceakt zwischen Beruf und Familie stemmen.

Aus Überzeugung vertritt Karin Kaltenkirchen über 20 verschiedene Arbeitszeitmodelle: berufs- und lebensphasenorientiert sowie individuell auf die persönlichen Bedürfnisse eines jeden angepasst.

Und das wissen auch die Mitarbeiter zu schätzen. 10% der Belegschaft nutzten selbst die Möglichkeit, das Modehaus Marx bei diesem Wettbewerb vorzuschlagen. Dies waren mehr als bei allen anderen Firmen, sofern diese überhaupt von Mitarbeitern vorgeschlagen wurden. „Das ist eigentlich die größte Auszeichnung“, freut sich Karin Kaltenkirchen.

2011 wurde das Modehaus bereits für seine „Lebensphasenorientierte Personalpolitik“ von Ministerin Eveline Lemke ausgezeichnet. Karin Kaltenkirchen ist überzeugt, mit dieser familienfreundlichen Personalphilosophie den richtigen Weg eingeschlagen zu haben.

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