Neue Impulse für Handel in Innenstädten

Handelssymposiums in Trier

Geschäftsviertel sollen attraktiver gestaltet werden. Deshalb sollen sogenannte Business Improvement Districts (BID) eingerichtet werden. Eine alte Forderung der IHK soll damit erfüllt werden.

Trier. Der Trierer IHK-Hauptgeschäftsführer Jan Glockauer hat sich anlässlich des dritten rheinland-pfälzischen Handelssymposiums in Trier nochmals für die Möglichkeit stark gemacht, sogenannte Business Improvement Districts (BID) einzurichten. Hierzu läuft gerade der Gesetzgebungsprozess: Auch in Rheinland-Pfalz soll eine Grundlage geschaffen werden, damit Kapital der Eigentümer von Gewerbeimmobilien gebündelt investiert werden kann, um Geschäftsviertel attraktiver zu gestalten – und dabei die Gefahr von Trittbrettfahrern auszuschließen.
Glockauer: „Damit ist die Landesregierung einer langjährigen Forderung der Industrie- und Handelskammern in Rheinland-Pfalz gefolgt. Jetzt erwarten wir einen zügigen Abschluss des Gesetzgebungsprozesses!“ Die BIDs sind ein andernorts bereits erfolgreich eingesetztes Instrument, um dem innerstädtischen Handel, der vor allem wegen Ansiedlungen auf der grünen Wiese und dem Online-Handel vor großen Herausforderungen steht, neue Impulse zu verleihen.

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