Auswärtshürden für Mehring und Salmrohr

„Englische Woche“ in der Fußball-Oberliga: Der FSV Salmrohr und der SV Mehring wollen nach ihren jüngsten Siegen am Mittwoch gleich nachlegen. Salmrohr kann die Tabellenspitze bei der SV Elversberg II verteidigen (19 Uhr), Mehring spielt bei der SG Betzdorf (20 Uhr).

SV Elversberg II – FSV Salmrohr (Mittwoch, 19 Uhr)

Salmrohr kann in Elversberg die Tabellenspitze verteidigen. Foto: Sebastian Schwarz

Der FSV Salmrohr hat reichlich Rückenwind vor dem Auftritt bei der SV Elversberg II. Sechs Siege in Folge, Fußballfeste gegen Wirges (8:0) sowie Halberg-Brebach (6:1) – und der Sprung an die Tabellenspitze durch den 1:0-Erfolg bei der TSG Pfeddersheim am Wochenende. Trainer Patrick Klyk wirkte erleichtert nach dem umkämpften Spiel. Nun gilt die Konzentration wieder dem nächsten Gegner. „Da spielen viele Faktoren eine Rolle“, sagt er vor dem Ritt ins Saarland. Besonders spannend ist die Frage, ob Elversberg Profis aus der Regionalliga-Abteilung abstellt, um die Qualität deutlich zu erhöhen. Der Auftritt beim Tabellenzehnten ist für Klyk eine Reise in die Vergangenheit. Für Elversberg spielte der FSV-Coach in seiner aktiven Zeit von 2000 bis 2002 und kam auf 75 Regionalligaspiele. Aufgrund von Knieproblemen musste Klyk danach seine Karriere frühzeitig beenden. Der SVN Zweibrücken, Titelrivale des FSV Salmrohr, spielt zeitgleich beim FK Pirmasens.

SG Betzdorf – SV Mehring (Mittwoch, 20 Uhr)

Der Jubelschrei der Spieler war wahrscheinlich noch in weiter Ferne zu hören. Mit dem 2:0-Erfolg gegen Borussia Neunkirchen fiel zentnerweise Ballast von den Herzen aller Beteiligten des SV Mehring. Besonders Dino Toppmöller freute sich so nicht nur über einen gelungenen Einstand als Spielertrainer, sondern auch für seine Mannschaft. „Wir fahren jetzt mit breiter Brust zur SG Betzdorf“, sagte er daher zu der Partie, die am Mittwoch um 20 Uhr angepfiffen wird. Winter-Neuzugang Isaac Ageman ist nach seiner Sperre erstmals spielberechtigt. Die Euphorie bremsen will Toppmöller nicht nach dem jüngsten Erfolg. „Uns ist aber schon bewusst, dass wir in jedem Spiel 100 Prozent geben müssen“, forderte er nach dem Überraschungscoup gegen Neunkirchen ein.

Reichlich Bewegung gab es zuletzt auch bei der SG Betzdorf, die noch auf ihren ersten Punkt im neuen Jahr wartet und die vom Dunstkreis der Aufstiegsanwärter bis ins Mittelfeld durchrutschte. Nach Niederlagen in Salmrohr (1:3) und bei Elversberg II (0:5) trat gar Trainer Günter Borr zurück. Interimscoach Uwe Neuser gab ähnlich wie Toppmöller am vergangenen Wochenende seinen Einstand, unterlag aber im Gegensatz zu seinem Pendant mit 1:3 in Hauenstein. Schmerzlich vermisst wird im Betzdorfer Angriffsspiel Daniel Hammel, der in der Hinrunde auf 18 Tore in 15 Spielen kam. In der Winterpause zog es den Goalgetter zur Reserve des 1. FC Kaiserslautern in die Regionalliga Südwest.

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