Mit positiven Erlebnissen in die Winterpause? – Die Oberliga-Vorschau

Die 5Vier-Oberliga-Vorschau zum 20. Spieltag

Von Stephen Weber

Der Schlussakkord 2013. Zum letzten Mal müssen die Spieler des FSV Salmrohr und des SV Mehring in diesem Fußballjahr ihre Trikots überstreifen. Salmrohr reist nach Ludwigshafen, während Mehring den Fußballclub aus Wiesbach erwartet.

Arminia Ludwigshafen – FSV Salmrohr (Samstag, 14.30 Uhr)

Salmrohr-MehringFSV-Coach Uwe Schüller möchte nach dem abschließenden Spieltag vor der Winterpause mit einem „positiven Gefühl“ die wohlverdiente Fußballruhe antreten. Den Grundstein dafür legte sein Team bereits am vergangenen Wochenende, als man nach einer längeren Durststrecke den 1. FC Saarbrücken II mit 3:1 schlagen konnte. Ein enorm wichtiger Sieg für das Selbstvertrauen der Salmtaler, wie Schüller wissen lässt: „Wir hatten schon vor dem Duell eine positive Grundstimmung und konnten dieses Gefühl am Wochenende in drei Punkte umwandeln. Gott sei Dank. Man hat dann in der aktuellen Trainingswoche gesehen, dass die Mannschaft entspannter war und sich jetzt auf das letzte Spiel des Jahres freut.“

Für das anstehende Kräftemessen gegen das Team der Stunde, den FC Arminia Ludwigshafen, muss der Coach seine Stammformation abermals umstellen. Mittelfeldspieler Robin Mertinitz kassierte am vergangenen Wochenende eine rote Karte und wird deshalb zum Jahresausklang fehlen. Wer ihn ersetzen wird, steht indes noch nicht fest. „Wir haben einige Alternativen: A-Jugendspieler Dominik Kinscher, der die Woche bei der U18-Nationalmannschaft im Trainingslager war, könnte in die Mannschaft rücken oder Daniel Braun, der nach überstandener Verletzung wieder ein Kandidat ist. Nach den letzten beiden Trainingseinheiten schauen wir dann, wie wir antreten werden“, bekennt Schüller. Gegen die aufstrebenden Ludwigshafener, die am zurückliegenden Wochenende 4:0 gegen Mehring gewannen, ist Salmrohr nicht in der Favoritenrolle. Eine angenehme Situation in der derzeitigen Lage des ehemaligen Zweitligisten. Schüller sagt dazu: „Es kann ein Vorteil sein, wenn der Gegner das Spiel machen muss und wir als leichter Underdog in die Begegnung gehen. Deshalb gehe ich davon aus, dass wir einen Punkt, wenn nicht sogar drei, mitnehmen werden.“

SV Mehring – FC Hertha Wiesbach (Samstag, 14.30 Uhr)

Mehrings Spielertrainer Dino Toppmöller fehlte weiterhin verletztungsbedingt. Foto: Sebastian Schwarz

Mehrings Spielertrainer Dino Toppmöller (Foto: Sebastian Schwarz)

Das klare 0:4 am vergangenen Samstag bei Arminia Ludwigshafen fand noch den erwarteten Nachhall im Mehringer Lager. „Darüber musste ich schon noch das eine oder andere Wort verlieren. So, wie in der ersten Halbzeit, dürfen wir uns einfach nicht mehr präsentieren“, stellt Spielertrainer Dino Toppmöller ohne Umschweife fest. Obschon die Ausfallliste durch Sperren, Verletzungen und berufliche Unpässlichkeiten ellenlang ist, fordert der Coach auf, noch einmal alle Kräfte zu mobilisieren: „Wir wollen und müssen an unsere vielen starken Heimauftritte anknüpfen. Zuletzt konnten wir ja auch ein Spitzenteam wie Salmrohr daheim 2:0 besiegen. Ich hoffe, dass wir noch einmal die volle Rückendeckung von unseren Zuschauern erhalten.“ Mit einem Dreier wollen sich Toppmöller und seine Mannschaft aus einem „Seuchenjahr“ verabschieden und möglichst auf einen Nichtabstiegsplatz springen. „Wir hatten und haben so viele Verletzungen zu verzeichnen. Das hat uns viele Punkte gekostet. Im neuen Jahr kann das nur besser werden“, meint der Mehringer Spielertrainer.

Einen Schockmoment aus personeller Sicht gab es am Donnerstag: Flügelflitzer Andre Weinberg zog sich im Training einen Knöchelbruch zu und droht, bis ins Frühjahr hinein auszufallen. Neben Yannick Müller (laboriert an den Folgen einer Lungenentzündung) müssen auch die beiden Langzeitverletzten Isaac Ageman und Domenik Kohl weiter passen. Sebastian Ting und Simon Monzel sind nach ihren roten Karten von Ludwigshafen gesperrt. Fragezeichen stehen noch hinter Spielertrainer Toppmöller (Adduktorenprobleme), Xavier Alsina-Fonts (muss wohl am Fuß operiert werden, wird aber gegen Wiesbach wohl nochmal auf die Zähne beißen) und Johannes Diederich (berufliche Gründe). Die Ausfälle sollen aber in keiner Weise ein Alibi sein, wie Dino Toppmöller klarstellt: „Wir wollen gewinnen, egal wie.“

Der 20. Spieltag im Überblick

  • Samstag, den 30. November

Arminia Ludwigshafen – FSV Salmrohr
SC Hauenstein – SV Gonsenheim
SC Idar-Oberstein – FK Pirmasens
SV Röchling Völklingen – SpVgg Burgbrohl
SG Betzdorf – Borussia Neunkirchen
SV Mehring – Hertha Wiesbach
TuS Mechtersheim – 1. FC Saarbrücken II
TSG Pfeddersheim – SV Roßbach/Verscheid

  • Sonntag, den 1. Dezember

SV Elversberg II – Alemannia Waldalgesheim

Sämtliche Partien werden um 14.30 Uhr angepfiffen

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