Oberliga: Robert Jungs Resthoffnung

Salmrohrs Trainer Patrick Klyk ist vorm Heimspiel gegen den TuS Mechtersheim sehr darum bemüht, das Match nicht nur als Pflichtaufgabe anzusehen. / Mehring gastiert in Völklingen.

FSV Salmrohr: „Kein einfaches Spiel“

Aus der Pole Position heraus startet der FSV Salmrohr in den zwölften Spieltag der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar: Das Team von Trainer Patrick Klyk empfängt am Samstag, ab 15.30 Uhr, im heimischen Salmtalstadion den Tabellenzwölften TuS Mechtersheim.  Vom Papier her scheint es eine leichte Aufgabe zu sein – der FSV hat in den bisherigen fünf Partien vor heimischer Kulisse vier Siege und ein Remis erzielt, bei einem sagenhaften Torverhältnis von 20:5. Die Mechtersheimer kamen in sechs Auswärtsspielen gerade mal auf fünf Punkte…

Mit vollem Einsatz für den nächsten Sieg: FSV Salmrohr.

Trotzdem warnt Coach Klyk: „Das wird kein einfaches Spiel. Mechtersheim wird sich mit allem wehren, was ihm zur Verfügung steht.“ Dass auch und gerade Duelle mit Teams aus weiter entfernt liegenden  Tabellenregionen keine Selbstläufer sind, musste der FSV zuletzt beim wenn auch hoch verdienten, aber knappen 3:2 über Schlusslicht Sportfreunde Köllerbach erfahren.

Patrick Klyk FSV Salmrohr
Trainer Patrick Klyk warnt vor dem TuS Mechtersheim.

Fraglich auf Salmrohrer Seite ist noch der Einsatz des am Knie verletzten Abwehrspezialisten Julian Hohns. Am Mittwoch, im Rheinlandpokalspiel bei Bezirksligist SG Zell (3:0) gönnte Patrick Klyk auch dem an Leistenbeschwerden laborierenden Daniel Petersch eine Pause. Der Mann für die Außenbahn dürfte indes gegen die Gäste aus der Vorderpfalz genauso wieder ins Team rücken, wie der in Bullay aus Studiengründen fehlende Pascal Meschak.

Derweil scheint die Trennung von Dino Toppmöller in Kürze endgültig besiegelt zu sein, die Auflösung des Vertrages mit dem bisherigen, mitspielenden Co-Trainer, der aus disziplinaren Gründen geschasst wurde, steht unmittelbar bevor. Das ließ der sportliche Leiter Friedhelm Rach am Mittwoch durchblicken.

 

SV Mehring: Robert Jung hofft weiter auf Toppi-Verpflichtung

Am Mittwoch war Dino Toppmöller bereits Trainingsgast beim SV Mehring, weitere Teilnahmen sind wahrscheinlich. „Er ist bei uns willkommen“, stellt Coach Robert Jung, der zwischen 2010 und dem Sommer dieses Jahres erfolgreich und harmonisch mit „Toppi“ in Salmrohr zusammen gearbeitet hatte, klar. Während Herbert Scholtes, der Zweite Vorsitzende des SVM, eine Verpflichtung des treffsicheren Angreifers vor allem aus wirtschaftlichen Gründen ausschließt, hat Jung weiterhin Resthoffnung, den Goalgetter doch noch irgendwie an Land zu ziehen…

Robert Jung ließ in dieser Woche verstärkt das Zweikampfverhalten üben.

Aus der 0-3-Niederlage am Sonntag gegen stark aufspielende Hauensteiner resultierte in dieser Woche ein forciertes Zweikampftraining. „Da waren wir hin und wieder zu zaghaft. Wir müssen entschlossener dagegen halten“, fordert Trainerfuchs Jung vor dem Gastspiel am Samstag, ab 15.30 Uhr, beim SV Röchling 06 Völklingen. Neben Sebastian Ting, der weiter mit einer Schambeinentzündung zu kämpfen hat und sich diese Woche bei  Mainz-05-Mannschaftsarzt Dr. Klaus Gerlach behandeln ließ, droht auch Erwin Bradasch (muskuläre Probleme) auszufallen. Wegen Studienverpflichtungen im westfälischen Hagen ist Abwehrspieler Johannes Palm unabkömmlich. „Das sind alles sehr wichtige Leute, die die Truppe auch verbal führen können“, weiß Jung. Gleichwohl gibt es auch Positives aus der Personalabteilung zu vermelden: Mario Kön kommt nach seiner Verletzungspause immer besser auf Touren. Und auch Angreifer Patrick Noske – er hielt sich einige Zeit studienbedingt privat fit – „ist wieder ein Schritt weiter“, so Jung.

Die vom früheren Eintracht-Trier-Trainer Werner Weiß gecoachten Völklinger kamen zuletzt ins Hintertreffen, stehen als Zehnter aber noch drei Plätze und vier Zähler besser da als der Aufsteiger von der Mittelmosel. „Sie haben starke Einzelspieler“, warnt Robert Jung und erinnert sich mit einigem Unbehagen an die Vorsaison, als ihm mit Salmrohr kein Sieg gegen die Saarländer gelang (2:2 hieß es auswärts wie zu Hause).

 

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