Oberliga: Salmrohr siegt an der Sieg und ist weiter Spitzenreiter

So kann es weiter gehen: Am Samstag Nachmittag gewann der FSV Salmrohr auch sein drittes Spiel in der laufenden Oberliga-Rheinland/Pfalz-Saar-Runde und führt nach dem 4:2 bei der SG 06 Betzdorf weiterhin die Tabelle an. „Verdient war es. Unsere Leistung konnte sich absolut sehen lassen. Und in kritischen Phasen standen wir sehr kompakt“, sagte FSV-Trainer Patrick Klyk im Rückblick.

Dino Toppmöller rückte diesmal ins Mittelfeld - und gab auch hier wertvolle Impulse fürs FSV-Spiel.

Dabei hatte die Salmrohrer Hintermannschaft in der Anfangsphase Schwerstarbeit zu verrichten. „Zehn, fünfzehn Standards – seien es weite Einwürfen, Ecken oder Freistöße“, so Coach Klyk, hätten immer wieder Gefahr im Strafraum des FSV herauf beschworen. Die Tore markierte aber zunächst der Gast, und das jeweils nach blitzsauberen Kontern: In der sechsten Minute vollstreckte Gustav Schulz und nach einer Viertelstunde erbrachte auch Robin Mertinitz nach seinen beiden Treffern in der Vorwoche gegen den 1. FC Saarbrücken II (6:1) erneut einen Nachweis seiner Treffsicherheit.

Daniel Hammel machte es wieder spannend (26.), nachdem Torwart Sebastian Grub den Ball nach einem Schuss von Philipp Böhmer nur hatte abklatschen können. Tobias Baier, der diesmal neben Mertinitz stürmen durfte, wofür Dino Toppmöller ins Mittelfeld rückte, stellte den alten Abstand wieder her (34.).

„In der Kabine bin ich laut geworden und habe die Jungs dran erinnert, dass wir weiter konzentriert sein müssen. Ich hatte nämlich die Befürchtung, dass uns Betzdorf mit seiner nickligen und teilweise sogar unfairen Spielweise weiter zu schaffen macht“, ließ Coach Klyk hinterher durchblicken.

Mit mehr Offensivdrang kam der FSV aus der Kabine, versiebte aber gleich vier sehr gute Konterchancen. Daniel Hammel mit seinem bereits fünften Saisontreffer brachte die SG Betzdorf zurück ins Spiel (76.). Doch im Stile einer Spitzenmannschaft ließ Salmrohr nichts mehr anbrennen. Auch die gelb-rote Karte für Schulz wegen angeblichen Zeitspiels hatte keine ernsthafte Gefahr vor dem Kasten von Sebastian Grub mehr zur Folge – ganz im Gegenteil: Alex Adrian machte per Konter alles klar (90.).

„Wir haben insgesamt so gespielt, wie es sich für eine Spitzenmannschaft gehört. Das gilt es nun, Woche für Woche zu verfeinern“, betonte Klyk. Ein Sonderlob gab es für Daniel Schraps. Im defensiven Mittelfeld vertrat er den noch bis Anfang September studienbedingt fehlenden Johannes Kühne exzellent.

Keinen Hehl machte er aus seiner riesengroßen Freude über den Sieg an der Sieg – auch, weil „wir vom Publikum zum Teil übelst beschimpft wurden und wir die sportliche Antwort gegeben haben“.

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