Oberliga: Wann platzt Mehringer Heim-Knoten?

Den Schwung mitnehmen möchten der FSV Salmrohr und der SV Mehring am siebten Spieltag der Fußball-Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar: Mit der Empfehlung eines 6:0 über den bisherigen Spitzenreiter Hauenstein reist der FSV nach Brebach, Mehring will nach dem jüngsten 3:0 in Mechtersheim jetzt auch endlich zu Hause erstmals siegen.

FSV Salmrohr: Einige personelle Fragezeichen vor Gastspiel an der Saar 

Von allzu überschwänglichen Stimmungsausbrüchen war in dieser Woche beim FSV Salmrohr keine Spur – und das trotz des strahlenden 6:0 über den bisherigen Spitzenreiter SC Hauenstein. „Genauso wie ich nach den Unentschieden gegen Elversberg II und in Wirges gesagt habe, dass nicht alles schlecht war, sage ich jetzt, dass nicht alles perfekt ist. Und genau das habe ich mit meiner Mannschaft im Nachgang zum Hauenstein-Spiel auch besprochen“, gibt Patrick Klyk, der Coach des aktuellen Oberliga-Zweiten, zu verstehen.

Natürlich sei er nach der jüngsten klasse Vorstellung seines Teams auch für das Gastspiel am Samstag, ab 15.30 Uhr, beim Aufsteiger SC Halberg Brebach positiv gestimmt, stellt der Salmrohrer Trainer klar. Gleichwohl plagen ihn einige Personalprobleme: Alex Adrian laboriert weiter an einer Muskelverletzung, Daniel Schraps ist am Fuß lädiert. Hinter ihm und dem mitspielenden Co-Trainer Dino Toppmöller (krank) stehen noch Fragezeichen. Zurück gekehrt vom studienbedingten Auslandsaufenthalt ist Johannes Kühne. In die Startformation dürfte er aber mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht gleich wieder rücken.

Johannes Kühne ist zurück in Deutschland, wird aber in Brebach noch nicht in der Starformation stehen.

Dem 18-jährigen Talent Christian Schroeder bescheinigt der FSV-Übungsleiter, in seinem Startelf-Debüt am vorigen Samstag eine starke Leistung gezeigt zu haben. Aller Voraussicht nach dürfte Schroeder nun auch im Saarbrücker Stadtteil von Beginn an auflaufen. „Leistungsmäßig gibt es da eigentlich keine Frage, wenn überhaupt, dann nur von der Taktik her“, lässt Klyk durchblicken.

Dino Toppmöllers Einsatz ist fraglich: Der Offensivmann laboriert an einer Grippe.

„Das Spiel in Brebach wird ein ganz anderes als gegen Hauenstein. Für sie geht es rein um den Klassenverbleib und deshalb sind sie auf jeden Punkt angewiesen“, weiß der Salmrohrer Übungsleiter  und rechnet mit einem defensiv orientierten Gegner, der „uns sicher nicht die Räume bieten wird wie Hauenstein“.

SV Mehring: Spielt Wache oder wieder Rommelfanger?

Zwei Mal konnte der SV Mehring im bisherigen Saisonverlauf bereits in der Fremde gewinnen, zu Hause steht als Ausbeute aus drei Begegnungen erst ein mageres Pünktchen zu Buche. Ob der Knoten jetzt am Sonntag, ab 15 Uhr, im Heimspiel gegen die Sportvereinigung 07 Elversberg II platzt, vermag auch Michael Schmitt nicht zu sagen. Der Coach geht aber davon aus, dass „meine Jungs genauso wie zuletzt beim 3:0 in Mechtersheim konzentriert in der Defensive arbeiten und genauso kluge und schnelle Angriffe fahren“. Dann, so der Mehringer Übungsleiter, sei „die Chance hoch, endlich den ersten Oberliga-Dreier auf der Lay einzufahren“.

Platzt bei Xavier Alsina-Fonts & Co. am Sonntag der Knoten?

Gut ist er zuletzt damit gefahren, sein Team nicht allzu ausgiebig mit Informationen zu den Stärken und Schwächen des Gegners zu versorgen. Deshalb kündigt Schmitt auch vor dem Duell mit der Regionalliga-Reserve aus dem östlichen Saarland an: „Ich werde ganz gezielt den einzelnen Mannschaftsblöcken meine Eindrücke von Elversberg schildern. Nicht mehr und nicht weniger.“

Gleich vier Torleute sind inzwischen wieder einsatzbereit: Auch der Stammkeeper der Aufstiegssaison, Thomas Hank, ist nach ausgeheilter Ellenbogenverletzung und erfolgter Operation wieder im Training; ebenso wie Nachwuchsmann Maurice Schmotz und Philipp Rommelfanger. Ernsthaft in Betracht für Sonntag kommt indes nur der Einsatz von Rommelfanger oder der von Dimo Wache, der sich aber zuletzt mit einem kleinen Muskelfaserriss in der Wade herumschlug und deshalb auch kurz vor dem Spiel in Mechtersheim passte und für den Notfall auf der Bank Platz nahm. „Ich werde mich mit Dimo im Vorfeld nochmal unterhalten. Er muss sagen, ob er zu 100 Prozent fit ist“, sagt Schmitt. Sollte der Ex-Mainzer Bundesligatorwart grünes Licht geben, könnte er also wieder zwischen die Pfosten rücken.

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