Polizei betreibt frühe Prävention

Alkohol und Drogengefahr

Es kommt die Zeit im Leben, in der Alkohol und Drogen plötzlich eine gesellschaftliche Rolle spielen. Doch man muss vorsichtig und aufgeklärt sein. Deshalb betreibt die Polizei Prävention in Schulen. Folgende Meldung des Polizeipräsidiums Trier erreichte uns am heutigen Tag.

Trier/Zell. Im Rahmen der Prävention-Wochen der IGS Zell konnten auch in diesem Schuljahr mit tatkräftiger Unterstützung der Polizeiinspektion Zell Themen zu Gewalt und Sucht in den Klassenstufen 8 und 9 behandelt werden.

Schule Text

Die Jahrgangsstufe 8 beschäftigte sich mit jugendtypischen Straftaten wie Körperverletzung, Sachbeschädigung, Internetmobbing, Beleidigung und den dazugehörigen Strafgesetzen. Durch den Jugendsachbearbeiter der PI Zell, Herrn Polizeioberkommissar Manfred Mähser, wurden die Schüler mit Beispielfällen und deren Folgen konfrontiert. Die Klassenstufe 9 setzte sich mit der Problematik „Sucht“ auseinander. Hier wurden den Schülerinnen und Schülern die Ursachen und Verläufe von Sucht, Alkohol- und Drogenkonsum näher erläutert. Anhand von praktischen Fallbeispielen konnten sich die Schüler mit Herrn Polizeioberkommissar Hugo Mähser austauschen. Nach regen Diskussionen kam man schließlich zu dem Ergebnis, dass man bei entsprechendem Konsum dieser Suchtmittel sehr schnell in die Abhängigkeit abdriften kann.

Das immer aktuelle Thema „Alkohol und Drogen im Straßenverkehr“ wurde in der Jahrgangsstufe 10 behandelt. Aktuell deshalb, weil die Risikogruppe „Junge Fahrer“ lt. Statistik nach wie vor überproportional häufig an Unfällen, teils mit dramatischen Folgen, beteiligt ist. Verkehrsberater Hugo Mähser stellte in dem schon seit Jahren an den weiterführenden Schulen etablierten Programm anschaulich verschiedene Drogen und deren Wirkungsweise auf die Fahrtüchtigkeit vor. Auch wurden die strafrechtlichen und persönlichen Folgen bei Teilnahme am Straßenverkehr unter Alkohol-/Drogenkonsum erörtert. Unterstützt wurden die Ausführungen durch immer wieder eingeblendete Verkehrsunfallbilder und unterschiedliche Kurzfilme, die schockierend die Hauptursachen von Unfällen aufzeigten. Von der themenbezogenen Mitarbeit, speziell durch die diesjährigen 10er-Klassen, ihrem sachbezogenem Interesse und den lebhaften Diskussionen zeigte sich POK Hugo Mähser begeistert. Doch trotz aller Betroffenheit der Schüler über die aufgezeigten Beispiele gibt Herr Mähser dennoch zu bedenken: „Wie verantwortungsvoll sich die Schülerinnen und Schüler im Verkehr tatsächlich später verhalten, wird die Zukunft zeigen. Ich hoffe, dass sich das ein oder andere bei ihnen im Kopf festgesetzt hat. Ihnen wurde klar gemacht, wer sich hinters Steuer setzt trägt eine riesengroße Verantwortung, nicht nur für sich, sondern auch für andere.“

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