Regionalliga: 750 Euro Strafe für Eintracht Trier

Das Abbrennen von Pyrotechnik vor und während der Partie gegen TuS Koblenz hat für Eintracht Trier wie zu erwarten war finanzielle Konsequenzen. Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes hat die Eintracht wegen unsportlichen Verhaltens seiner Anhänger mit einer Geldstrafe in Höhe von 750 Euro belegt. Das gab der DFB heute bekannt.

750 Euro Strafe kostet das Fehlverhalten der Eintracht-Fans den Verein (Foto: Holger Görgen)

Vor dem Beginn des Meisterschaftsspiels der Regionalliga West zwischen der TuS Koblenz und Eintracht Trier am 1. Oktober 2011 in Koblenz wurden im Trierer Zuschauerblock mehrere Rauchbomben gezündet. Aufgrund der Rauchentwicklung verzögerte sich der Spielbeginn um etwa drei Minuten. Zudem wurden in der vierten Minute einige Bengalische Feuer im Zuschauerbereich des Gästeteams abgebrannt. Der Verein hat dem Urteil zugestimmt, das Urteil ist damit rechtskräftig.

Da im Koblenzer Block ebenfalls Pyrotechnik gezündet wurde, kommt auch die TuS nicht ungeschoren davon und muss eine Geldstrafe von 800 Euro zahlen. Hier wurde auch der nicht ausreichende Ordnungsdienst berücksichtigt.

Rauch im Block der Fans von Eintracht Trier (Foto: Andreas Gniffke)

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Kommentare (7)

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  1. @Guido sagt:

    Was soll uns das Beispiel aus der Zürichkurve sagen? Böller sind großer Mist und gehören auch nicht zu der Art von Fankultur, die nun für nahezu alle Übel der aktuell propagierten Gewaltwelle verantwortlich gemacht wird. Auch die Initiatoren der „Pyro-Legalisieren“-Kampagne haben sich klar und deutlich für ein Verbot von Böllern ausgesprochen und in den meisten Fanszenen werden Böller auch entschieden abgelehnt. Idioten gibt es leider immer. Dass auch Bengalos grundsätzlich gefährlich sind, steht außer Frage, daher geht es ja im Moment darum, Möglichkeiten zu schaffen, diese nicht heimlich im Schutz der Masse (was die eigentliche Gefahr ist), sondern offen und an speziellen Orten abzufackeln. Die starre Haltung des DFB, der die bislang fruchtbaren Diskussionen zur Farce gemacht hat, wird nun zu einer aggressiveren Atmosphäre mit deutlich mehr Pyro führen, das wird man an diesem Wochenende sicher sehen und die Medien werden (im Gegensatz zur tollen Stimmung in Larnaka am Mittwoch) wieder von den unverbesserlichen Schwachköpfen sprechen.

  2. Guido sagt:

    Medien: Knallkörper reißt Zürich-Fan Finger ab
    Durch einen Knallkörper hat ein Fan aus der Schweiz beim Europa-League-Spiel zwischen Lazio Rom und dem FC Zürich (1:0) mehrere Finger verloren. Das berichtete die Zeitung «Blick».

    Bei dem schweren Zwischenfall und dam anschließenden Gedränge im Gästeblock des Stadio Olympico in Rom gab es am Donnerstagabend bis zu 30 weitere Verletzte. Der Club aus Zürich bestätigte die Vorfälle.

    Wie der «Blick» weiter berichtete, erlitten zahlreiche Anhänger nach der Detonation Ohrenschäden und leichte bis mittelschwere Verbrennungen. «Viele klagen über einen Hörsturz», wird ein Polizist zitiert. Ein Fan zog sich schwerste Verbrennungen am Arm zu. Nach Polizei-Angaben handelt es sich bei den Schwerverletzten um zwei junge Männer, die nicht älter als 20 Jahre alt sein sollen.

    Schweizer Rundfunk und Fernsehen berichteten, schon vor Beginn des Spiels seien in der Fankurve Pyro-Materialien gezündet worden. Drei Personen befanden sich am Freitagmorgen noch im Krankenhaus.

    Der Club aus Zürich kündigte an, für das Auswärtsspiel in der UEFA Europa League am 1. Dezember 2011 bei Sporting Lissabon keine Gästetickets zu vergeben. FC-Pressesprecher Giovanni Marti sagte, die Vereinsleitung sei bestürzt über die Vorkommnisse in Rom. Sie wolle nun Maßnahmen einleiten, «damit in der Fankurve endlich die Vernunft einkehrt.»

    Anmerkung der Redaktion: Quelle: http://newsticker.sueddeutsche.de/list/id/1227721

  3. Kalahari sagt:

    Da können sich die Trier-Ultras mal ein Beiepiel nehmen dran. Die Koblenzer Ultras machen das richtig, die Insane wollen bloß nur auf die Fotos.

  4. Guido sagt:

    Es spielt keine Rolle wie man das persönlich sieht (ich finde Rauch dämlich, Bengalos aber klasse), wenn’s verboten ist, sollte man es dem Verein zu Liebe (genau diese Liebe wird ja immer beteuert) einfach lassen.
    Punkt, Ende, aus.

  5. TR sagt:

    Die Koblenzer Ultras sammeln am nächsten Spieltag für ihren Verein die 800 Euro, also auf Insane, guckt das ihr 750 Euro zsmbekommt!!!

  6. Kalahari sagt:

    Oh mAnn schon wieder soll der Verein bezahlen. Warum verstehen die kleinen Kinder das nicht das das scheiße ist? Das muß doch nicht sein!

  7. Eintrachr-Fan sagt:

    Dann sollen die „Feuerteufelchen“ schon mal zusammenlegen und das Geld an die Eintracht zurückgeben. Kontonummer kann man leicht bei der Geschäftsstelle erfragen.

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