Regionalliga: Eintracht Trier oder Serientäter schlagen zu

Regionalliga Südwest

Vierter Sieg in Folge für die Trierer Eintracht in der Regionalliga Südwest – und wieder war es ein zu Null! Dem 1:0 in Hoffenheim, dem 2:0 in Homburg und dem 2:0 gegen Neckarelz ließ das Team mit der Porta auf der Brust am Samstag ein 1:0 bei Astoria Walldorf folgen. Garniert wird diese Zwischenbilanz noch mit dem Sieg am vergangenen Mittwoch im Rheinlandpokal bei Bezirksligist SV Leiwen-Köwerich. Sieben Tore schoss die Eintracht – und kassierte (natürlich) auch hier keines…
Trier. „Einfach überragend ist das“, strahlte Mittelfeldspieler Robin Garnier nach dem neuerlichen Erfolgserlebnis in Nordbaden. Nach dem Führungstreffer durch Christoph Anton (schlenzte den Ball in der 50. Minute fast vom Strafraumeck sehenswert ins lange Eck) war man zwar gegen nun deutlich stärker werdende Walldorfer in die Bredouille gekommen, doch was den SVE auch und gerade diese Saison auszeichnet, weiß auch Garnier nur allzu genau: „Wir haben uns in jeden Ball rein geworfen. Jeder versteht sich mit dem anderen und bringt sich so auch für die Mannschaft ein.“ Unterm Strich bilanzierte der 21-Jährige einen „dreckigen Sieg“.

Torschütze Anton gab zu: „Nach dem Treffer haben wir etwas den Faden verloren.“ Trainer Peter Rubeck reagierte und stellte von einer Vierer- auf eine Fünfer-Abwehrkette um. „Auch Chris Keilmann hat überragend gehalten“, wusste der Coach, bei wem er sich nach der aufreibenden zweiten Hälfte besonders zu bedanken hatte. Der Coach ließ aber auch die erste Hälfte nicht unerwähnt: „Ich war sehr zufrieden, wie die Jungs das hier spielerisch gelöst haben.“

Die Frage, die sich nun immer mehr im blau-schwarz-weißen Umfeld stellen: Hat die Eintracht, die aktuell mit 16 Punkten aus sieben Spielen Platz sechs belegt, das Zeug zu einer dauerhaften Spitzenmannschaft?  „Die Jungs sind gut unterwegs. Es läuft um einiges besser als in der letzten Saison. Noch sind wir aber ziemlich am Anfang. Da gilt es mehr denn je, nicht zu weit nach vorne zu schauen, sondern sich voll auf die nächste Aufgabe zu konzentrieren“, betont Peter Rubeck. Folglich hat er derzeit seinen vollen Fokus auf den 1. FC Kaiserslautern II gerichtet: Die kleinen Roten Teufel gastieren am Freitag, ab 19 Uhr, im Moselstadion.

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