Rheinland-Liga: Kellertreff im Norden des Landes – Zell am Winzerkeller

Von Martin Köbler

Die Tabellenkonstellationen in der Verbandsliga haben sich soweit gefunden – während der FSV Salmrohr und der SV Mehring für viele erwartungsgemäß an der Spitze zu finden sind und am Samstag im Topspiel wohl den Platz an der Sonne unter sich ausspielen werden, geht es für die anderen Klubs aus dem Trierer Großraum vor allem um drei Dinge: Die bisher guten Eindrücke zu bestätigen (Tarforst, Schweich), sich nach einer vergangen Niederlage zu rehabilitieren (Morbach) und einen durchwachsenen (Zell) sowie misslungenen Saisonstart (Dörbach) vergessen zu machen.

Foto: Wird alles daran setzen, mit seinem SV Morbach zurück in die Erfolgsspur zu kommen – Thorsten Haubst.

FSV Salmrohr – SV Mehring (Samstag. 11. September, 17.30 Uhr)

VfB Linz – SV Dörbach (Samstag, 11. September, 16 Uhr)

„Ziel muss es in dieser Woche sein, die Mannschaft wieder aufzubauen und auf das Spiel in Linz vorzubereiten“, sagte Co-Trainer Harry Marbach nach der Begegnung gegen die SG 2000 Mülheim-Kärlich (0:2) im Gespräch – ob ihm und Cheftrainer Harry Koch das gelungen ist, wird sich am Samstagnachmittag am Linzer Kaiserberg zeigen. Der heimische VfB ist Tabellennachbar der Gäste und konnte erst eines seiner Spiele für sich entscheiden – ebenso wie der SVD. In den letzten vier Spielen setzte es vier Niederlagen am Stück – bei nur einem eigenen Torerfolg.
Prognose: Die Arbeit des SVD wird belohnt – Auswärtssieg für Dörbach.

FSV Trier-Tarforst – FC Karbach (Samstag, 11. September, 18 Uhr)

Die Blau-Weißen vom Trierer Höhenstadteil, sie haben sich längst einen Namen gemacht in der höchsten Verbandsklasse des Fußballverbandes Rheinland – und die Fähigkeiten der Kasel’s, Spruck’s und Fengler’s werden sich auch bis hinter Emmelshausen zum dort ansässigen FC Karbach rumgesprochen haben. Zwar belegen die Gäste mit nur vier Punkten den dreizehnten Tabellenrang, doch der „FCK vom Hunsrück“ wird in den letzten Wochen ganz genau hingeschaut haben, was die Fähigkeiten des FSV betrifft.
Prognose: Jede Serie hat einmal ein Ende – Sieg für Karbach.

SV Morbach – FV 07 Engers (Sonntag, 11. September, 14.30 Uhr)

Die Niederlage gegen den Aufsteiger hat Trainer Thorsten Haubst richtig gefuchst: „Wenn man drei Mal pennt, kann man nicht gewinnen!“, ging er nach der 1:3-Heimniederlage gegen die Tarforster mit seiner Mannschaft hart ins Gericht. Nur gut für die Mannschaft um Kapitän Oleg Tintor, dass sie schon am Sonntag vor abermals heimischem Publikum die Gelegenheit bekommt, gegen die Neuwieder aus dem Stadtteil Engers diesen Ausrutscher wieder gutzumachen und den Anschluss an die Spitzengruppe wieder herzustellen. Der FV konnte bislang nicht wirklich überzeugen – einem Sieg stehen drei Unentschieden und eine Niederlage gegenüber. Mehr als ein Mittelfeldplatz neun war bisher für die Truppe vom ehemaligen Bundesliga-Profi Carsten Keuler nicht drin.
Prognose: Wiedergutmachung ist angesagt – Dreier für die Hochwälder.

TuS Mosella Schweich – SG Bullay/Zell (Sonntag, 11. September, 14.30 Uhr)

Die Mosella, sie ist im Soll – auch, wenn es am vergangenen Wochenende im Derby gegen den SV Mehring durch die 0:2-Niederlage einen kleinen Rückschlag zu verkraften galt. Doch Hans Schneider kann mit dem bisherigen Saisonverlauf sehr zufrieden sein – als Aufsteiger Tabellenrang acht ist aller Ehren wert. Und die Gastgeber, sie stehen genau dort, wo die Gäste um Trainer Jörg Bach noch hinwollen: in die Region der einstelligen Tabellenplätze. Doch dauernde Verletzungsmiseren (wie unlängst Daniel Feidens Ausfall beim Spiel in Engers) machten bis dato einen Dreier für die Mosel-SG noch nicht möglich.
Prognose: Unentschieden am Winzerkeller.

Foto: Frank Ferring

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