Rheinlandliga: Mehring bittet den Spitzenreiter zum Tanz – VORSCHAU

Von Andreas Gniffke (Text und Fotos)

Die Osterfeiertage wirbeln den 27. Spieltag der Rheinlandliga gehörig durcheinander, von heute bis Ostermontag finden die Spiele auf vier Tage verteilt statt, ausgenommen natürlich die Feiertage Karfreitag und Ostersonntag. Am Samstag kommt es unter anderem zum großen Showdown, wenn der Spitzenreiter Rot-Weiss Koblenz in Mehring auf den direkten Verfolger trifft. Bereits am Gründonnerstag versucht der FSV Trier-Tarforst die erfolgreiche Serie weiter zu bestätigen und empfängt die abstiegsbedrohte SG Badem. Auch der SV Morbach hat sich trotz der knappen Niederlage in Mayen in den vergangenen Wochen deutlich stabilisiert. Am Samstag empfangen die Hunsrücker die SG Stadtkyll. Größere Sorgen machen muss man sich um Schweich, am Ostermontag tritt die Mosella nach einer Serie von Heimniederlagen zum Glück auswärts bei der SG Bad Breisig an. Die Vorschau auf den 27. Spieltag.

Mehring hofft auf einen Erfolg gegen den Tabellenführer

FSV Trier-Tarforst – SG Badem (Donnerstag, 5. April, 19.30 Uhr)

In Schweich feierte der FSV einen knappen aber verdienten Sieg

Tarforsts Trainer Stefan Fries war mit der Leistung seiner Mannschaft in Schweich nicht wirklich zufrieden, doch am Ende standen drei durchaus verdiente, wenn auch etwas glückliche Punkte und das FSV-Schiff bewegte sich nach einer Serie von vier Ligaerfolgen in Folge wieder in das ruhige Fahrwasser des Rheinlandliga-Mittelfelds (5vier.de berichtete). Am Gründonnerstag tritt Tarforst auf heimischem Kunstrasen gegen die SG Badem an, für die es im Abstiegskampf immer noch brenzlig aussieht. Erst 28 Punkte haben die Eifler auf dem Konto, allerdings auch noch ein Nachholspiel gegen Malberg am kommenden Montag in der Hinterhand. Tarforst dagegen hat mit 38 Punkten den Klassenerhalt so gut wie sicher und Anschluss an das eng beieinanderliegende Mittelfeld gefunden. Liegt man zurzeit noch auf Platz zehn, beträgt der Abstand auf Rang vier nur sechs Punkte. Sorgen muss dem Trainer lediglich die immer noch etwas wacklige Defensive machen, aber wenn am Ende trotz der vielen Gegentore weiter Siege herausspringen, lässt sich dieses Manko verschmerzen.

SV Mehring – TuS Rot-Weiss Koblenz (Samstag, 7. April, 15 Uhr)

Es ist angerichtet. Für den SV Mehring beginnt am Samstag mit dem Spiel gegen den Ligaprimus TuS Rot-Weiss Koblenz die Woche der Wahrheit, in der man am folgenden Samstag auch gegen den dritten Aufstiegsfavoriten, die Sportfreunde Eisbachtal, antreten wird. Zwei Siege vorausgesetzt, würde man trotz des aktuellen Rückstands von vier Punkten auf den Spitzenreiter wieder richtig im Aufstiegsrennen mitmischen können, bei einer Niederlage gegen Koblenz müsste man wohl alle Hoffnungen begraben. „Wir haben es leider nicht mehr selbst in der Hand“, fasst Mehrings Trainer Michael Schmitt (Bildmitte) die Situation nach den Punktverlusten am vergangenen Wochenende gegen Malberg zusammen, „doch wir sind weit davon entfernt, jetzt schon aufzugeben. Das Spiel gegen Koblenz ist ein absolutes Highlight für uns und wir müssen und wollen das Spiel unbedingt gewinnen.“ Die Schängel konnten am vergangenen Spieltag das erste Topspiel gegen Eisbachtal knapp mit 1:0 gewinnen und profitierten dabei von drei Platzverweisen gegen Eisbachtal. Für Spannung ist also weiterhin gesorgt, auch wenn Rot-Weiss im Moment wohl alle Trümpfe in der Hand hält!

SV Morbach – SG Stadtkyll (Samstag, 7. April, 14.30 Uhr)

In Morbach kann man sich entspannen

Zwar ärgerte sich Morbachs Trainer Rainer Nalbach über die unglückliche 1:2-Niederlage in letzter Minute gegen den TuS Mayen, doch die Leistung seiner Mannschaft nötigte ihm auch einigen Respekt ab. Überhaupt präsentierten die Hunsrücker sich in den vergangenen Wochen deutlich stabilisiert und vor allem taktisch solide, sodass man mit dem Abstiegskampf nun nichts mehr zu tun hat. Mit nur dreißig Gegentreffern hat man nur einen Treffer mehr kassiert als Spitzenreiter Koblenz und stellt zusammen mit den Sportfreunden Eisbachtal die zweitbeste Defensive der Liga. Auch in das Heimspiel gegen die SG Stadtkyll am Samstag geht man als klarer Favorit, die Schneifel-SG steckt nach vier Niederlagen in Folge mitten im Abstiegskampf. Sorge bereitet der Mannschaft von Markus Kranz vor allem, dass man in allen vier Begegnungen ohne eigenen Torerfolg blieb.

SG Bad Breisig – TuS Mosella Schweich (Montag, 9. April, 14.30 Uhr)

Hans Schneider blickt mit Sorge auf die Tabelle

Mosella Schweich dürfte froh sein, dass man nach vier Heimniederlagen in Folge nun in Bad Breisig antreten kann, denn auswärts präsentierte sich die Mannschaft zuletzt wesentlich stabiler als am heimischen Winzerkeller. Auch im Heimspiel gegen Tarforst blieb man über weite Strecken harmlos und konnte meist nur über Standardsituationen für Gefahr sorgen. Auswärts ist die Mannschaft des zuletzt erkrankten Trainers Hans Schneider aber seit drei Partien ungeschlagen und konnte zuletzt einen überraschenden 2:1-Erfolg beim eigentlich sehr heimstarken FC Karbach feiern. Mit Bad Breisig steht Schweich aber eine hohe Hürde bevor, denn der Gegner hat die letzten fünf Spiele nicht verloren dabei beachtliche 19 Tore erzielt.

WEITERE SPIELE

Mittwoch, 4. April

TuS Koblenz II – Spvgg. EGC Wirges II 5:1
SG Bad Breisig – FC „Blau-Weiß“ Karbach 2:1 (Nachholspiel vom 20. Spieltag)

Donnerstag, 5. April

Spvgg. Burgbrohl – FV Engers (19.30 Uhr)
VfB Linz – SG Malberg (20 Uhr)
SG 2000 Mülheim-Kärlich – Sportfreunde Eisbachtal (20 Uhr)

Samstag, 7. April

FC „Blau-Weiß“ Karbach – TuS Mayen (16 Uhr)

Montag, 9. April

SG Badem – SG Malberg (14.30 Uhr)

Mittwoch, 11. April

Spvgg. Burgbrohl – SV Morbach (20.15 Uhr, Nachholspiel vom 20. Spieltag)

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