Rheinlandliga: Salmrohr und Morbach siegen, Dörbach verliert

Am Wochenende fanden nach den karmevalsbedingt vorgezogenen Partien der Rheinlandliga (hier die Zusammenfassung) nun auch die abschließenden Begegnungen des 22. Spieltags statt. Nach der unnötigen 2:3-Niederlage gegen Wirges II in der Vorwoche machte der FSV Salmrohr kurzen Prozess mit der SG Ellscheid und siegte 5:0. Einen überzeugenden Auswärtssieg feierte der SV Morbach in Tarforst. Die ersatzgeschwächte Mannschaft von Thorsten Haubst gewann 3:1. Sorgen machen muss man sich dagegen um den SV Dörbach, der deutlich in Mülheim-Kärlich verlor.

Erneut Garant für den Salmrohrer Sieg: Dino Toppmöller erzielte drei Treffer.

FSV Salmrohr – SG Ellscheid 5:0

Einen ungefährdeten Heimsieg feierte der Tabellenführer aus Salmrohr, der gegen die SG Ellscheid 5:0 gewann. Torjäger Dino Toppmöller erzielte in der 23. Minute die Führung, aber erst nach der Pause machte die Mannschaft von Trainer Robert Jung den Sack zu. Eine entscheidenden Szene gab es aber noch in der ersten Hälfte, denn Ellscheids Benjamin Blank sah nach einem Foul an Matondo Makiadi in der 35. Minute die rote Karte. Zwei weitere Treffer von Toppmöller (56. und 67.), Markus Bauer (81.) und schließlich Alexander Adrian (82.) sorgten für den letztendlich deutlichen Heimsieg der Salmtaler. Kurz vor Schluss sah auch noch Andreas Hesslein auf Salmrohrer Seite die gelb-rote Karte. Da alle Mannschaften der Spitzengruppe Siege einfahren konnten, ändert sich nichts an der komfortablen Tabellensituation für den FSV. Elf Punkte Vorsprung hat man auf den hartnäckigsten Verfolger aus Koblenz. Die Schängel haben allerdings ein Spiel weniger und werden wohl im Nachholspiel am kommenden Mittwoch gegen die Schießbude aus Lahnstein den Rückstand auf acht Punkte verkürzen können. Salmrohr spielt am kommenden Sonntag (14.30 Uhr) in Mehring.

FSV Trier-Tarforst – SV Morbach 1:3 – Zum ausführlichen Spielbericht

Morbachs Trainer Thorsten Haubst konnte mit der Leistung seiner Mannschaft in Tarforst zufrieden sein.

Die Vorraussetzungen für den SV Morbach beim Verfolgerduell in Tarforst standen denkbar schlecht. Zum einen wirkte die Mannschaft von Trainer Thorsten Haubst in der Rückrunde noch nicht gefestigt, zum anderen musste man stark ersatzgeschwächt in die Partie gehen. Neben Kapitän Oleg Tintor stand den Hunsrückern auch ihr Torjäger Eloy Campos nicht zur Verfügung. Immerhin konnte der zuletzt angeschlagene David Thieser wieder auflaufen. Dennoch stand Thorsten Haubst mit Florian Knöppel nur ein regulärer Ersatzspieler zur Verfügung. Doch auch der Gegner aus Tarforst ging ersatzgeschwächt in die Partie, so fehlten Torwart Daniel Bauer sowie Stefan Fleck. Morbach zeigte trotz der Ausfälle eine starke Leistung und ging bereits nach acht Minuten durch Johannes Krebs in Führung. Zum psychologisch günstigen Zeitpunkt kurz vor der Pause erhöhte Sascha Fuhr durch einen verwandelten Strafstoß auf 2:0 (43.). Tarforst gab jedoch nicht auf und erzielte durch Patrik Kasel den Anschlusstreffer (57.). Jan Weber stelle aber sieben Minuten später den alten Spielstand wieder her, der gleichzeitig auch den Endstand darstellte. Morbach scheint also wieder in die Erfolgsspur zurückgefunden zu haben und muss am kommenden Wochenende (Sonntag, 14.30 Uhr) ein weiteres Auswärtsspiel am Engerser Wasserturm bestreiten. Dem FSV stehen zwei Auswärtsspiele bevor, denn nach dem Spiel in Karbach am kommenden Samstag (15.30 Uhr) steht am folgenden Mittwoch (19.30 Uhr) das Nachholspiel in Burgbrohl auf dem Programm.

SG 2000 Mülheim-Kärlich – SV Dörbach 4:0

Trotz einer vor allem in der ersten Hälfte starken Leistung, gab es für den SV Dörbach beim Auswärtsspiel in Mülheim-Kärlich nichts zu holen. Mit 4:0 kam die Mannschaft von Harry Koch am Ende unter die Räder. Sieben Punkte beträgt nun schon der Abstand zum rettenden Ufer, wobei die Anzahl der Abstiegsplätze erst am Saisonende feststehen wird. Am kommenden Samstag ist Dörbach gegen den direkten Konkurrenten VfB Linz nun fast schon zum Siegen verdammt. Eine ähnliche Aufholjagd wie im vergangenen Jahr ist momentan nur schwer vorstellbar.

Fotos: Anna Lena Bauer

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