U23 fehlte nur eine Minute zum Sieg / Zusammenfassung

Kein Sieg für die Teams der Region, an diesem Wochenende gab es nur Punkteteilungen. Trier bekam in der letzten Minute den Ausgleich, Schweich spielte 0:0 in Mayen.

 Sportfreunde Eisbachtal – Eintracht Trier U23 2:2 (0:1)

Die reguläre Spielzeit war schon vorüber, doch der Unparteiische ließ zum Unwohl der Trierer fünf Minuten nachspielen. Es kam wie es kommen musste, ausgerechnet mit der letzten Aktion fingen sich die jungen Eintrachtler den 2:2-Ausgleich ein. Philipp Basquit soll einen Eisbachtaler Spieler im Strafraum beim Fangen eines Balles gefoult haben, die Entscheidung löste allgemeines Unverständnis aus. „Ich dachte zuerst, er pfeift einen Freistoß für uns“, ärgerte sich SVE-Coach Herbert Herres. Den fälligen Elfmeter verwandelte Manuel Haberzettl.

Ansonsten fand Herres lobende Worte für seine Elf. „Die Leistung hat insgesamt gestimmt.“ Früh gingen seine Schützlinge in Führung, Erik Michels stellte in der zehnten Minuten seine Torjägerqualitäten unter Beweis. Ein kluges Zuspiel von Besart Aliu verwertete der Offensivallrounder zu seinem sechsten Saisontreffer. Das zwischenzeitliche 1:2 besorgte der Vorlagengeber Besart Aliu, mit einem satten Schuss über 20 Metern traf der Stürmer unhaltbar für Torhüter Heinz in die Maschen. „ Es war ein sehr kampfbetontes Spiel, in Eisbachtal ist es immer schwer zu spielen“, relativierte Herres und verwies auf den hohen Zuschauerzuspruch für die Westerwälder, die durch die Fans nach vorne gepeitscht wurden. In der 60. Minute machten die „Eisbären“ durch Manuel Haberzettl den 1:1-Ausgleich. „Wir hätten das 1:3 machen müssen, dann wäre nichts mehr angebrannt“, haderte Herres und berichtete über zwei Lattentreffern von Alexandru Balota und Meliani Saim. „Eisbachtal war optisch überlegen, die besseren Chancen hatten aber wir.“

TuS Mayen – Mosella Schweich 0:0

Im Nettetal hatte die Mosella eine schwere Aufgabe vor der Brust. Drei Siege in Folge konnte der TuS Mayen in den vergangenen drei Spielen einfahren, die Elf aus der Vulkaneifel konnte sich nach einem schwachen Saisonstart wieder fangen. „Wir haben zu Null gespielt“, freute sich der Schweicher Trainer Eric Schröder über das torlose Remis. „Auch Herve Loulouga hatten wir das Spiel über gut im Griff.“ Der Belgier konnte bereits 14 Treffer in dieser Saison erzielen, Tarforst lehrte er einst mit fünf Treffern in einem Spiel das Fürchten.

„Die erste Halbzeit ging an uns, in der zweiten war es ausgeglichener“, resümierte Schröder. Dabei gab es Chancen auf beiden Seiten. Carsten Reis, Alexander Burbach und Maximilian Gäbler hatten die Führung auf dem Fuß. Bei Mayen war es Sturmprotagonist Loulouga, der die besten Möglichkeiten hatte. „Mit dem Punkt können wir zufrieden sein, mit ein wenig Glück wäre aber auch ein Dreier drin gewesen“, meinte Schröder, der schon auf das kommende Sechs-Punktespiel gegen die SG Neitersen schaut. „Nächste Woche spielen wir gegen Neitersen zuhause, da müssen wir gewinnen um an ihnen vorbeizuziehen.“ Ein Sieg wäre bitter nötig, denn durch den Sieg über den VfB Linz steht Neitersen nun zwei Punkte vor der Mosella. Auch Bad Breisig, die gegen Rot-Weiß Koblenz gewinnen konnten, eilt den Moselstädtern davon.

 

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