RÖMERSTROM Gladiators verpassen Playoff-Chance

Niederlage in Essen

Die RÖMERSTROM Gladiators Trier Nach einer 69:61 (34:26) – Niederlage bei den ETB Wohnbau Baskets Essen am Samstagabend stehen die Moselaner weiterhin auf dem 7. Tabellenplatz der ProA und benötigen nun aus den letzten beiden Hauptrundenpartien noch einen Sieg, um die Runde der letzten Acht perfekt zu machen.

Mit Kilian Dietz, Simon Schmitz, Johannes Joos, Sebastian Herrera und Brandon Spearman starteten die RÖMERSTROM Gladiators in die Partie gegen das Team aus dem Ruhrgebiet – und erwischten schwungvolle Anfangsminuten.

Trier zeigte sich zu Beginn wacher als sein Gegner, aggressiver in der Verteidigung und erspielte sich eine frühe 2:7-Führung. Erst nach etwas mehr als zwei Minuten kamen auch die ETB Wohnbau Baskets im Spiel an, drehten die Partie prompt zu ihren Gunsten und erspielten sich einen ebenfalls deutlichen Vorsprung (18:11). Den Gladiatoren gelang nach der Anfangsphase nur noch wenig in der Vorwärtsbewegung. Erst zum Ende des ersten Viertels kamen die Moselaner wieder besser in Tritt und verkürzten den Abstand zu den Gastgebern auf lediglich drei Punkte (18:15).

In den zweiten zehn Minuten zeigte sich den Zuschauern im Sportpark am Hallo anschließend wieder das gleiche Bild wie zur Mitte des ersten Viertels: Die RÖMERSTROM Gladiators wirkten phasenweise fahrig in ihren Aktionen, waren zu passiv in der Defensive und ließen für den an diesem Abend bestens aufgelegten Maurice Creek zu viele Freiräume um den eigenen Korb. Folglich setzte sich Essen mit einem 10:0-Lauf auf 13 Punkte ab (28:15). Kurz vor der Halbzeitpause dann ein erneutes Aufbäumen der Gäste aus Trier: Angeführt von Kapitän Simon Schmitz verkürzten die Moselaner den Rückstand auf Essen bis zum Pausentee auf acht Punkte (34:26).

Großer Wermutstropfen der ersten Halbzeit: Brandon Spearman musste das Parkett aufgrund eines Zusammenpralls frühzeitig verlassen und konnte im restlichen Spiel nicht mehr eingesetzt werden. Über die Art sowie die Schwere der Verletzung des 25-jährigen US- Amerikaners sollen Untersuchungen am Sonntag nähere Auskünfte geben.

Starker Beginn nach der Pause reicht nicht

Nach dem Seitenwechsel dann eine komplett veränderte Partie: Trier war von Beginn an am Drücker, fand endlich ein Mittel gegen die aggressive Verteidigung der Essener und schob sich durch einen 9:4-Lauf bis auf einen Punkt an die Gastgeber heran (38:37). Gladiators- Cheftrainer Marco van den Berg hatte anscheinend die richtigen Worte in der Kabine gefunden. Denn: So sehr die ETB Wohnbau Baskets auch versuchten, die Gladiatoren abzuschütteln – es gelang ihnen nur schwer. Die Moselaner waren im Duell mit den Krizanovic-Schützlingen angekommen. Beim Stand von 47:50 aus Sicht der Gäste ging es in das letzte Viertel.

Doch so schnell wie die Gladiatoren den roten Faden in ihrem Spiel zurückgewonnen hatten, genauso schnell hatten sie ihn auch wieder verloren. Im vierten Spielabschnitt setzten sich die Essener erneut früh von den Trierern ab (57:49) und bauten die Führung bis kurz vor Ende der Partie weiter aus (65:56). Die Gladiators versuchtne zwar noch einmal die Gastgeber in Bedrängnis zu bringen, verzweifelten aber am Ende auch an einer zu schlechten Wurfquote jenseits der Drei-Punkte-Linie.

Schlussendlich mussten sich die RÖMERSTROM Gladiators Trier den ETB Wohnbau Baskets aus Essen mit 69:61 geschlagen geben.

Trotz der zweiten Pflichtspielniederlage nacheinander, stehen die Moselstädter weiterhin auf dem 7. Tabellenplatz und können durch einen Sieg am kommenden Samstag gegen Nürnberg (Sprungball: 19:00 Uhr – Arena Trier) das Playoff-Ticket final lösen.

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