RÖMERSTROM Gladiators wollen Playoff-Ticket in Essen lösen

Spiel der Gegensätze im Ruhrgebiet

Nachdem es für die RÖMERSTROM Gladiators Trier beim Heimspiel gegen die Kirchheim Knights (72:74) nicht zum fünften Sieg in Serie gereicht hat, wollen die Moselstädter morgen (Tip-Off: 19:30 Uhr) gegen die ETB Wohnbau Baskets Essen in die Erfolgsspur zurückfinden. Dafür wird allerdings ein engagierter Auftritt nötig sein, denn die Gastgeber stecken mitten im Abstiegskampf der 2. Basketball-Bundesliga.

Trier / Essen. Für die Korbjäger aus Essen sah es lange Zeit düster aus mit dem Verbleib in der ProA. Doch durch zwei beeindruckende Auswärtssiege in Kirchheim (92:93) und Hanau (55:77) ist die Hoffnung in die Ruhrmetropole zurückgekehrt. Damit es noch klappt mit dem Klassenerhalt,gilt in Essen für die letzten drei Saisonspiele die Devise „verlieren verboten“.

Leichter gesagt als getan. Denn die ETB Wohnbau Baskets tun sich im heimischen Sportpark am Hallo besonders schwer. Aus den letzten fünf Heimspielen konnten die Ruhrgebietler nurgegen das Tabellenschlusslicht aus Dresden das Parkett als Sieger verlassen.

Eine Bilanz, die auch Trainer Igor Krizanovic zu schaffen macht: „Wir haben jetzt häufiger auswärts als zuhause gewonnen, diese Tatsache sollte für jeden Ansporn genug sein, das Konto wieder ausgleichen zu wollen.“

Gladiatoren wollen unter die letzten Acht

Für die großen Jungs aus der Römerstadt steht das Gastspiel im Ruhrgebiet unter gänzlich anderen Vorzeichen. Mit einem Auge auf die unmittelbare Konkurrenz aus Paderborn, Hanau und Köln, kann es für die Schützlinge von Headcoach Marco van den Berg schon am Samstag zum Einzug in die Playoffs reichen.

Dazu müssen die RÖMERSTROM Gladiators Trier an die letzten Auftritte in der Fremde anknüpfen und wie bereits in Hamburg (82:85) und Ehingen (75:82) die Punkte zum dritten Mal in Folge mit nach Hause nehmen.

Wie die ETB Wohnbau Baskets Essen zu schlagen sind, haben die Gladiatoren im Hinspiel bereits vorgemacht. Beim 87:65-Heimsieg ließen die Moselstädter den Gästen keine Chance und dominierten das Geschehen über die gesamte Spielzeit.

Am kommenden Samstag erwarten die Gladiators eine deutlich intensivere Partie. Trotzdem fühlt sich das Team um Kapitän Simon Schmitz bestens gewappnet für einen heißen Tanz im Ruhrgebiet, wenn der Playoff-Kandidat aus Trier auf den Abstiegskandidaten aus Essen trifft.

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