Schwerer LKW-Unfall auf der B51 bei Sirzenich

900 Liter Diesel flossen ins Erdreich - Fahrer schwer verletzt

Die B 51 musste heute Mittag um etwa 12.30 Uhr von der Polizei für fast eine Stunde voll gesperrt werden. Aktuell fließt der Verkehr einspurig in Richtung Bitburg und in Richtung Trier über Neuhaus – Sirzenich – Trierweiler.

Trierweiler / Sirzenich. Für kilometerlange Staus sorgte heute um etwa 12.30 Uhr ein zwischen Trierweiler-Sirzenich und Neuhaus von der Fahrbahn abgekommener 40-Tonner.

Nicht nur, dass der Lkw auf dem an die Fahrbahnböschung angrenzenden Feld umkippte, sondern der Tank riss bei dem Unfall. Dabei flossen 900 Liter Dieselkraftstoff ins Erdreich und einen Böschungs-Graben.

Der im Führerhaus eingeklemmte Fahrer des LKW konnte nur schwerverletzt mit Hilfe der Feuerwehr befreit werden. Er wurde vom Rettungsdienst in ein Trierer Krankenhaus gebracht.


Hinsichtlich des Restbestandes an Dieselkraftstoff im gerissenen Tank wurde von Seiten der Feuerwehr ein spezieller Gefahrstoffzug hinzugezogen. – 5vier.de liegt aktuell keine Information vor, wie die Untere Wasserbehörde hinsichtlich des verschmutzten Erdreichs entschieden hat.




Die vom LKW transportierte Pressspanen mussten vor der eigentlichen Bergung umgeladen werden.

Unser Film zeigt die gelungene Aufrichtung des LKWs.



Für Probleme sorgte der dem Bergeunternehmen fehlende Zündschlüssel, welcher von der Polizei wahrscheinlich versehentlich abgezogen und mitgenommen wurde. Dadurch war das Lenkradschloss blockiert und der LKW konnte nur mit Verzögerung aus dem matschigen Feld gezogen worden.

Nach der sehr aufwendigen Bergung des LKW und der damit verbundenen Verschmutzung der B 51 ist es im Moment noch offen, wann genau die Bundesstraße wieder in beiden Richtungen befahrbar sein wird. – Aktuell spricht die Polizei von ca. 21.00 Uhr.

Im Einsatz waren die Straßenmeisterei (LBM), die Feuerwehren aus Trierweiler-Sirzenich, Welschbillig und Newel,, der Gefahrenstoffzug aus Rodt, die Berufsfeuerweg Trier mit einem Fahrzeug, die Untere Wasserbehörde, ein Rettungsdienst mit Notarzt, sowie die Polizei Trier.

Bilder Quelle:http://steil-tv.de/

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