Sicherheitslücken im Internet

Polizei gibt Ratschläge

Das Internet birgt Gefahren. Das weiß jedes Kind. Geldabzocke, Hacker, Verbreitung von verbotener Pornografie oder ein Marktplatz zum Vertreiben von Illegalem. Ein erster Schritt zur Sicherheit im Internet ist die Verwendung von (guten) Passwörtern. Folgende Meldung der Polizei erreichte unsere Redaktion am heutigen Tag.

Trier/Die Welt. Das Internet nimmt in der heutigen Zeit einen immer größer werdenden Platz ein. Ob bei Smartphones oder zu Hause am PC – wir sind ständig vernetzt, können uns über alles informieren und mit jedem in Kontakt stehen. Doch sind wir uns auch der Risiken und Probleme bewusst? Checken Sie Ihren Sicherheitskompass für Ihren PC – die Polizei gibt Tipps. Neben einem sicheren Passwort, das mindestens 12 Zeichen lang und aus Groß-, Kleinbuchstaben sowie aus Zahlen und Sonderzeichen bestehen sollte, kann man die häufigsten Risiken durch kleine Maßnahmen selbst verringern. Zu beachten ist z.B. die Aktualität von Software, Firewall bzw. Virenscanner und des Internet-Browsers. Sie können den PC-Nutzer rechtzeitig warnen. Die Einschränkung von Mitbenutzer-Rechten in Form von verschiedenen Benutzerkonten mit unterschiedlichem Berechtigungsumfang kann Zugriffe von Hackern beim Surfen erschweren. Bei Anhängen in E-Mails oder Nachrichten in sozialen Netzwerken ist besondere Vorsicht geboten. Hier gilt die Devise: Wenn der Absender unbekannt ist, bleibt der Anhang besser ungeöffnet. Auch in Downloads verstecken sich oft Schadprogramme. Deshalb sollten alle Downloads möglichst direkt von Hersteller-Webseiten installiert und vor der Anwendung durch aktuelle Anti-Viren-Programme geprüft werden. Bei der Nutzung eines eigenen WLAN (drahtlose Funknetzwerke) ist ebenfalls ein sicheres Passwort (Achtung: hier besser 20 Zeichen) zu verwenden. Insbesondere öffentliche WLAN-Verbindungen bergen ein hohes Risikopotential. Vertrauliche Daten sollten über fremde WLAN-Netze am besten nicht abgerufen werden. Persönliche Daten sollten Sie nur sehr eingeschränkt preisgeben und vorher prüfen, ob es notwendig ist.

Weitere Informationen zum Sicherheitskompass oder zu möglichen Sicherungen finden Sie unter: http://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/gefahren-im-internet/sicherheitskompass.html oder www.bsi-fuer-buerger.de

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