Simeonstift bietet interessante Führungen

Zwei Führungen läuten das neue Jahr ein

Im Neuen Jahr geht es mit spannenden und interessanten Führungen im Stadtmuseum Simeonstift weiter. Führungen, die wieder eine Zeitreise durchgehen und ein bestimmtes Merkmal in vielen verschiedenen Epochen untersuchen. 

Wer ist die Schönste im ganzen Land?

Führung zu Schönheit und Hässlichkeit in der Kunst mit Julia Niewind

Dienstag, 3. Januar, 19:00 Uhr

Eintritt: € 6,- (Studierende: Eintritt frei)

Stadtmuseum Simeonstift

Louis Counet, Allegorie der Wissenschaft und Künste sowie der Zwietracht (Ausschnitt), 1697, Ölgemälde im Auftrag des Rates der Stadt Trier © Stadtmuseum Simeonstift Trier

Möglichst blond, möglichst schlank, möglichst groß – wer nach dem Schönheitsideal der Gegenwart sucht, wird in Werbeanzeigen und Castingshows schnell fündig. Doch wie haben Menschen sich in früheren Zeiten darüber verständigt, was als „schön“ und was als „hässlich“ zu gelten hat? Die Kunsthistorikerin Julia Niewind zeigt in einer Führung im Stadtmuseum Simeonstift, wie sich Geschmäcker in die Kunst eingebrannt haben: Von der Feingliedrigkeit der Renaissance über die Prachtfülle des Barock bis zu den strengen Korsetten des 19. Jahrhunderts. Der Rundgang am Dienstag, 3. Januar, zeigt nicht nur die – oftmals  geschönten – Porträts im Kontext ihrer Zeit, sondern beleuchtet auch die Bedeutungen, mit denen das äußere Erscheinungsbild aufgeladen wurde. Der Rundgang dauert ungefähr eine Stunde, der Eintritt beträgt € 6,-.

 

 

 

Wie das Christuskind in die Krippe kam

Familienführung für Groß und Klein mit Kathrin Baumeister

Sonntag, 8. Januar, 11:30 Uhr

Eintritt: € 1,- pro Person

Stadtmuseum Simeonstift

Venezianischer Meister, Die Anbetung der Könige, 17. Jahrhundert. © Stadtmuseum Simeonstift

An Heiligabend 1223 soll der Heilige Franz von Assisi die Bevölkerung zusammengerufen haben, um den Menschen zu zeigen, wie sehr Gott selbst in größter Armut geboren war: Eine junge Familie stellte Maria, Joseph und das Christuskind dar. Der Säugling wurde dann in einem Stall, in dem auch Tiere waren, in eine Futterkrippe gelegt. Weihnachten, wie wir es kennen, war „geboren“. In der Familienführung zeigt die Kunsthistorikerin Kathrin Baumeister auf kindgerechte Art und Weise, wie sich die Bilder vom kleinen Christuskind entwickelt haben. Auf echte Tiere und Babys wird bei der Führung zwar verzichtet, dafür bringen die Heiligen Drei Könige vielleicht noch eine kleine Nascherei für die kleinen und großen Besucher mit. Der Eintritt beträgt € 1,- pro Person.

 

 

 

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