Sommerzeit – Ferienkurszeit: 107 Studierende aus 29 Nationen an der Uni

Seit mehr als 40 Jahren kommen junge Menschen zum Leben und Lernen nach Trier

„Auf das tolle Programm kann ich nicht mehr warten.“ So ungeduldig wie Nitta aus Indonesien freuen sich Teilnehmer aus aller Welt auf den Beginn des Internationalen Ferienkurses der Universität Trier. Seit Wochen laufen die Vorbereitungen, am 7. August ist es soweit: Dann erwarten Tutoren, Lehrkräfte und Dozenten die bunte Teilnehmerschar, die wie in jedem Sommer seit über 40 Jahren Leben in die Universitätsmauern bringen wird.

Preisgekrönter, grüner Campus

Sie kommen aus Europa, Afrika, Asien und Amerika und machen die Universität Trier zu einem weltweiten Schmelztiegel von Sprachen und Kulturen. 107 Studierende aus 29 Nationen nehmen im August am „Internationalen Ferienkurs“ der Universität Trier teil. Die jungen Menschen werden gut drei Wochen lang in der ältesten Stadt Deutschlands leben und lernen, aber auch die Nachbarländer erleben. Bürgermeisterin Angelika Birk und Universitätspräsident Professor Michael Jäckel werden die Ferienkurs-Teilnehmer am 8. August um 18 Uhr im Sitzungssaal des Rathauses begrüßen.

Die Teilnehmer lernen in dem bereits zum 41. Mal angebotenen Ferienkurs täglich mehrere Stunden Deutsch. Lehrer und Tutoren der Universität unterrichten und betreuen sie in Kursen, die auf ihr Leistungsniveau abgestimmt sind. Fortgeschrittene können auch an einer Fortbildung in Didaktik und Methodik „Deutsch als Fremdsprache“ teilnehmen. Am Ende des Kurses haben alle die Möglichkeit, eine Abschlussprüfung zu schreiben und neben vielen neuen Eindrücken auch ein benotetes Zeugnis über ihre Sprachkenntnisse mit nach Hause zu nehmen.

Das Kursmotto „Deutschland und seine Nachbarn“ zieht sich nicht nur durch die Sprachkurse. In den wissenschaftlichen und landeskundlichen Vorträgen und Seminaren steht die besondere Lage Triers im Vierländereck im Mittelpunkt. Praktisch erleben können die Ferienkurs-Teilnehmer die europäische Nachbarschaft bei Exkursionen nach Belgien, Frankreich und Luxemburg. Trier und seine Umgebung lernen die internationalen Studierenden bei Führungen und Ausflügen zu Sehenswürdigkeiten und kulturellen Highlights kennen, etwa einer Weinprobe an der Mosel, beim Besuch des Karl-Marx-Hauses oder bei Konzerten.

Wenn der Kurs dann am 30. August zu Ende geht, werden viele neue Freundschaften entstanden sein. Bei vielen Teilnehmern wird auch der Wunsch im Gepäck mitreisen, so bald wie möglich wieder nach Trier zu kommen. Die Zahl der weltweiten Trier-Fans wird in den nächsten drei Wochen also sicher wieder um mehr als 100 ansteigen.

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