Sport: Starker Start der Trierer Miezen wird nicht belohnt

Foto: DJK/MJC Trier

Die Trierer Miezen blieben beim Frankfurter HC, nach einem furiosen Spielbeginn und Remis zur Pause, am Ende leider ohne Punkte. Die Gastgeberinnen, vor der Partie Tabellenfünfter, konnten die Partie Mitte der zweiten Halbzeit zu ihren Gunsten entscheiden und gewannen 33:26 (12:12).

In einer zerfahrenen Anfangsphase fruchtete das taktische Konzept vom Miezentrainer Jörn Ilper und Trier konnte beim 11:7 durch Carolin Schmele zwischenzeitlich sogar eine Vier-Tore-Führung feiern. Eigene Fehler auf Miezenseite brachten dann wieder den FHC zurück in die Partie. Kurz vor der Pause gelang dem Team von Trainer Dietmar Schmidt sogar kurzzeitig die Führung, doch die Miezen glichen noch einmal aus und nahmen ein 12:12 Remis mit in die Kabine.

Im zweiten Durchgang sahen die 850 Fans in der Brandenburg-Halle zuerst ein ausgeglichenes Spiel, bei dem die Gastgeberinnen zwar in Führung gehen konnten, Trier sich aber nicht abschütteln ließ. Das lag auch an einer guten taktischen Arbeit gegen die sonst zumeist überragende FHC-Spielerin Franziska Mietzner. Mit Christine Beier fand Frankfurt aber eine zweite Spielerin mit viel Zug zum Tor; sie traf ganze zehn Mal.

Mit Beginn der letzten Viertelstunde, es stand 26:23 für Frankfurt/Oder, verließen die MJC etwas die Kräfte und der FHC konnte den Abstand erhöhen. Auch wenn der letztliche 33:26-Sieg durchaus verdient sein mag, so täuscht das Ergebnis doch über die Probleme Frankfurts gegen die Miezen hinweg. Diese zeigten eine gute Antwort auf die knappe Heimniederlage gegen Weibern vom vergangenen Mittwoch. Beste Torschützin bei Trier war Carolin Schemel mit sechs Toren, aber auch Natalie Adeberg zeigte sich mit vier Toren auf einem positiven Weg.

Am kommenden Samstag (19.30 Uhr, Arena Trier) treffen die Miezen aus Frisch Auf Göppingen. Bis dahin gilt es vor allem die Akkus nach der Englischen Woche wieder aufzuladen. Gegen Göppingen hofft das Team um Jörn Ilper auf eine ähnlich tolle Kulisse wie zuletzt gegen Weibern, als 1.500 Zuschauer die Ränge der Arena Trier füllten.

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