Stadtsportverband begrüßt Entwicklung in Sachen Sportstätten

Sanierung, Spatenstich und Planung geben Anlass zur Freude

Nicht nur seit langem gesperrte Sporthallen stehen vor der „Neueröffnung“…

Trier. Der Spatenstich für den Kunstrasenplatz Trier-Zewen, die bevorstehende Öffnung weiterer noch gesperrter Sporthallen sowie die Planungsfortschritte hinsichtlich der Sanierung des Nordbades – der Stadtsportverband Trier begrüßt die aktuellen Entwicklungen in Sachen Sportstätten in Trier.

In seiner ersten Vorstandssitzung nach der Sommerpause erhielt der Dachverband des organisierten Trierer Sports (75 Vereine, 25.000 Mitglieder) von Sportdezernent Andreas Ludwig einen detaillierten Bericht über den aktuellen Sachstand.

Die wegen Mängeln an den Dachkonstruktionen gesperrten Sporthallen am Humboldt-Gymnasium, der Medardschule und am Friedrich-Wilhelm-Gymnasium können bald wieder genutzt werden. Die Arbeiten in diesen Hallen werden in Kürze abgeschlossen (HGT: Mitte September; Medard: Ende September; FWG: nach den Herbstferien), so dass sie neben dem Schul- auch dem Vereinssport wieder uneingeschränkt zur Verfügung stehen.

In den Herbstferien erfolgen weitere erforderliche Sanierungsarbeiten in den Hallen der Grundschulen Ruwer, Unter Gerst und Tarforst.

Ludwig berichtete auch über den Planungsstand für die Sanierung des Nordbades.

Am 29. September entscheidet der Stadtrat über das Thema Generalsanierung der Halle am Mäusheckerweg. Durch millionenschwere Zuschüsse aus einem Bundesförderprogramm (56 Projekte werden insgesamt gefördert, lediglich 2 Projekte aus Rheinland-Pfalz) könnten die Gesamtkosten von 6,66 Millionen Euro größtenteils gedeckt werden. Allerdings muss die Stadt auch ihren Teil beisteuern – denn bis 2018 muss das Projekt abgeschlossen sein. „Ohne Stadtratsbeschluss gibt es keine Förderung!“ sagte Ludwig.

Derweil waren Vertreter des Stadtsportverbandes bereits bei einer „Sternstunde“ für den Trierer Sport am 01. 09. 2016 anwesend, dem Spatentisch für die Umwandlung des Tennenplatzes in Trier-Zewen in einen Kunstrasenplatz. „Ich hätte nicht gedacht, dass ich das noch erleben darf!“ sagte Willi Triesch, Vorstandsmitglied des Stadtsportverbandes – und einer der Hauptinitiatoren der Aktion „Aus rot mach‘ grün“. Seit 2007 hatten die Zewener auf die Umwandlung gehofft, dank eines Landeszuschusses in Höhe von 113.000 Euro und eines Eigenanteils der Spvgg Zewen e. V. in Höhe von 30.000 Euro soll die städtische Baumaßnahme nun bis November abgeschlossen sein.

Mit der Realisierung der Anlage in Trier-Zewen ist die im Jahre 2009 erstellte Prioritätenliste für die Umwandlung der Tennen- in Kunstrasenplätze bzw. Plätze mit anderweitig geeignetem Belag abgearbeitet.

Wie der stellvertretende Vorsitzende des Stadtsportverbandes Bernd Michels beim Spatenstich darstellte, hofft der Stadtsportverband, dass die Politik den eingeschlagenen Weg fortführt und noch in absehbarer Zeit dafür sorgt, dass eine neue Prioritätenliste erstellt wird. Der Bedarf bei den Vereinen besteht unzweifelhaft.

„Auch wenn die Finanzlage der Stadt Trier kurzfristig Lösungen kaum zulässt, ist es wichtig, einen ‚Fahrplan‘ zu haben, der auch gegebenenfalls kurzfristig umgesetzt werden kann!“ so Michels mit seinem Appell an die Mandatsträger.

Dafür verkündete der Sportkreisvorsitzende Felix Jäger in der Sitzung eine schlechte Nachricht für alle Vereine: der Sportgerätezuschuss des Sportbunds Rheinland sei für das Jahr 2016 komplett aufgebraucht.

Der Stadtsportverband selbst beschreitet indes neues Terrain: In einer Arbeitsgruppe wurde die Betreuung der 75 Mitgliedsvereine neu geregelt. Jeder Verein hat für alle Belange nun einen zentralen Ansprechpartner von Seiten des Vorstands. In Kürze werden alle Vereine angeschrieben. Sollte diese Nachricht mit dem neuen Ansprechpartner nicht beim richtigen Adressaten landen, werden die Vereine gebeten, sich per Mail an info@stadtsportverband-trier.de zu wenden.

Ein weiterer Schwerpunkt der künftigen Arbeit ist der Aufbau und die Pflege einer eigenen Internetpräsenz. Für dieses Projekt ist Vorstandsmitglied Alexandra Candels zuständig.

 

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