Statistik im Alltag

Wie "Mathematik Nerds" ihre Fähigkeiten heute zu Geld machen

Die Zeiten, in denen der Begriff „Nerd“ noch als Schimpfwort für eine merkwürdig anmutende Person angesehen wurde, sind definitiv vorbei. Fest steht: der klassische Nerd hat es sogar geschafft, durchaus attraktiv zu werden und mit seinen Fähigkeiten nachhaltig zu beeindrucken.
„Nerdy“ zu sein, bedeutet jedoch schon lange nicht mehr, „nur“ mit seinem Wissen rund um „Star Wars“ und Co. auftrumpfen zu können. Viele Nerds konzentrieren sich auf den Bereich der Mathematik. Weshalb? Die hier angewendeten Grundregeln lassen sich super auf viele Probleme und Herausforderungen des Alltags anwenden und beeindrucken vor allem auch aufgrund ihrer Vielseitigkeit.
Doch was bringt es eigentlich, Mathematik-Nerd zu sein? Und wie kommt diese Tatsache beim anderen Geschlecht an?

Mathematik Nerds als Lottospieler? Es lebe die Wahrscheinlichkeit!

Wer Mathematik liebt und das Rechnen im Alltag als eine Art Hobby betreibt, erkennt schnell, wie sich einzelne Lebensbereiche hier verbinden und noch besser analysieren lassen. Unter anderem spielt für den ein oder anderen Mathematik-Nerd auch der Bereich „Glücksspiel“ eine nicht zu vernachlässigende Rolle. Besonders die Arten von Glücksspiel, die sich ohnehin um den Bereich der Zahlen drehen, sind für viele Mathe-Nerds von Vornherein besonders ansprechend.
Auch der Faktor „Wahrscheinlichkeit“ spielt hier eine nicht zu unterschätzende Rolle. Wie wäre es beispielsweise, anhand von Statistiken herauszufinden, welche Zahlen in der Vergangenheit besonders oft gezogen wurden und diese dann in die eigenen Tipps miteinzubeziehen?

Der Stimmungsgarant auf jeder Party – das Mathe-Gedächtnistraining

Kennen Sie nicht auch Menschen, die sich problemlos etliche Gegenstände merken können? Oder solche, für die die Aneinanderreihung von zuvor nur einmal angeschauten Zahlen kein Hindernis darstellt? Mathematik-Nerds verfügen hier über einen besonderen Vorteil: mit Hilfe einer speziellen Technik können Sie sich Aneinanderreihungen nicht nur super merken, sondern mit den entsprechenden Tricks auch auf jeder Party auftrumpfen.
Das Geheimnis? Die Zahlenliebhaber verbinden einzelne Gegenstände mit Zahlen bzw. Zahlen mit Gegenständen und stricken sich eine komplette Geschichte um die betreffende Reihenfolge. Damit ist es möglich, die einzelnen Gegenstände bzw. Zahlen auch mit verbundenen Augen wieder aufzusagen, nachdem sie nur für einen kurzen Zeitraum angesehen wurden. Je nach Übungslevel kann die Anzahl der aufzuzählenden Elemente durchaus hoch und komplex sein.
Viele Partyunterhalter haben das Mathe-Gedächtnistraining schon in ihr Programm mit aufgenommen und verdienen mit Tricks wie diesen ihr Geld.

Mit Hilfe von Mathematik Gedanken lesen

Auch wenn Ihr Gegenüber den Gedanken an Rechnen und Zahlen hasst, gelingt es Ihnen sicherlich, ihn mit dem „3“-Trick davon zu überzeugen, dass Mathematik nicht langweilig ist. Hierzu lassen Sie Ihren Partner sich eine Zahl zwischen 1 und 10 ausdenken. Wichtig hierbei ist lediglich, dass es sich um eine ganze Zahl handelt. Nun soll er seine Zahl mit 2 multiplizieren, die neue Zahl dann mit 5 multiplizieren und dann durch die ursprünglich ausgedachte Zahl teilen. Vom Endergebnis wird dann 7 abgezogen.
Fazit: egal, für welche Zahl sich Ihr Gegenüber zu Anfang entschieden hat, ist das Endergebnis immer 3!
Hierbei handelt es sich um einen der einfachsten Tricks der Kategorie. Teilweise existieren noch komplexere Szenarien, die jedoch allesamt gleich aufgebaut sind. Im Endeffekt sind viele der Schritte zum Endergebnis bei genauer Betrachtung nutzlos und lenken ab. Das Ergebnis steht von Vornherein fest und der Trick gelingt immer, sofern sich die „Versuchsperson“ nicht verrechnet. Wer hier mit seinem Gegenüber um Geld wettet, ist schnell um ein paar Euro reicher und hat den Spaß auf seiner Seite.

Als Mathe-Nerd mit Sportwetten Geld verdienen – geht das?

Statistiken, Zahlen und Berechnungen spielen auch mit Hinblick auf Sportwetten eine große Rolle. Vor allem die Bereiche „Quoten“ und „Wahrscheinlichkeit“ sind hier eng miteinander verknüpft. Nicht nur Mathematik-Fans wissen: je niedriger die Quote, umso höher die Wahrscheinlichkeit, dass das betreffende Ereignis auch eintritt. Wer also eine Sportwette platzieren möchte, sollte nicht nur auf sein Bauchgefühl hören, sondern auch die Zahlen nicht außer Acht lassen. Unter Umständen kann es sich lohnen, mit Hinblick auf einen höheren Gewinn ein wenig mutiger zu sein und das Glück herauszufordern.
„Zahlenfetischisten“ gehen hier besonders bedacht vor. Immerhin sind es unter anderem die Quotenschlüssel, die sich über der Marke von 93 Prozent bewegen, die besonders attraktiv sind. Wer hier Quoten und Angebote vergleicht und Wahrscheinlichkeiten und die Höhe seiner Einsätze gegeneinander abwägen kann, ist klar im Vorteil und womöglich auch einer kleinen „Finanzspritze“ ein wenig näher.

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