Tagung gegen Fremdenfeindlichkeit in Cochem

Zur Infotagung „Fremdenfeindlichkeit und Rechtsextremismus? – Wir tun was! Eine Initiative für Rheinland-Pfalz“ am Dienstag, dem 23. November 2010 in Cochem (Moseltal-Jugendherberge, Klottener Straße 9) laden die Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz, das Ministerium des Innern und für Sport, das Institut für Erziehungswissenschaften der Universität Koblenz-Landau, Campus Landau, die Moseltal-Jugendherberge und die Verbandsgemeinde Cochem ein. Neben Vorträgen wird es vier Workshops geben.

Die Infotagung ermöglicht, sich mittels aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse und praktischer Erfahrungen mit der heutigen Situation der rechtsextremen Szene auseinander zu setzen. Darüber hinaus soll die intensive Vernetzung der in der Bildungsarbeit Tätigen gegen Rechtsextremismus auf lokaler und regionaler Ebene gefördert werden. Helmut Probst, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Cochem, und Dr. Una Patzke von der Landeszentrale sprechen zur Begrüßung.

Die Referenten des Vormittags sind

  • Andreas Müller, Verfassungsschutz Rheinland-Pfalz, zum Thema „Rechtsextremismus und Jugend – Werbemethoden, Musik und Erscheinungsbild“ und
  • Alexandra Beyersdörfer, jugendschutz.net zum Thema „Rechtsextremismus im Internet“

Nachmittags stehen vier Workshops auf dem Programm: Von konkreten Hilfsvorschlägen bis zu unterrichtsbezogenen Projekten, von der Musik der Rechtsextremisten bis zur Präventivarbeit werden viele Themen vorgestellt und diskutiert. Den Abschluss der Tagung bildet ein Zeitzeugengespräch mit Dr. Heinz Kahn, Überlebender der Konzentrationslager Auschwitz und Buchenwald, unter dem Titel „Erinnern – für die Zukunft“.

Kooperationspartner sind das Landesamt für Soziales, Jugend und Versorgung des Landes Rheinland-Pfalz, jugendschutz.net und das Netzwerk für Demokratie und Courage (NDC).

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