Tagung zum Thema „Arbeitsplatz Hochschule“: Wie ist die berufliche Lage von Frauen an Hochschulen?

Die Universität Trier ist Gastgeberin der 22. Jahrestagung der Bundeskonferenz der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten an Hochschulen. Vom 20. bis 22. September werden sich rund 160 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus dem gesamten Bundesgebiet mit dem Themenschwerpunkt „Arbeitsplatz Hochschule“ beschäftigen. Mit der rheinland-pfälzischen Ministerin Malu Dreyer und der Staatssekretärin Cornelia Quennet-Thielen aus dem Bundesministerium Bildung und Forschung haben sich prominente Vertreterinnen aus der Politik angesagt.
Die Gleichstellungsbeauftragten gehen im Rahmen von Vorträgen und Workshops der Frage nach, wie attraktiv die  Arbeitsplätze an den Hochschulen nach den massiven Veränderungen im vergangenen Jahrzehnt noch sind. Wie wirken sich zunehmende Status- und Beschäftigungsunsicherheit, Befristung sowie diskontinuierliche und Teilzeit-Beschäftigung auf private und berufliche Lebensentscheidungen insbesondere von Wissenschaftlerinnen aus? Wie steht es um die Förderung von wissenschaftlichem Nachwuchs und wie attraktiv sind die neuen Tätigkeitsfelder im Hochschulmanagement? Die Frauenbeauftragte der Universität Trier, Dorothee Adam-Jager, und Universitätspräsident Prof. Dr. Peter Schwenkmezger werden die Tagung am Montag, 20. September, um 18 Uhr im Audimax eröffnen. Im Festvortrag findet die in Trier habilitierte Psychologin Prof. Dr. Melanie Caroline Steffens, jetzt Universität Jena, Antworten auf die Frage: „Sind Geschlechterstereotype Karrierekiller?“. Am Dienstag stehen verschiedene Workshops auf dem Programm. Im Kleinen Saal der TUFA hält abends „Die Krawallschachtel“ der Saarbrücker Kabarettistin Bettina Koch mit ihrer Sicht auf die Gleichstellung und deren Protagonistinnen nicht hinter dem Berg. Eine Plenumsdiskussion über „neue Gleichstellungsstrukturen und das Selbstverständnis der Bundeskonferenz“ und die Mitgliederversammlung beschließen das Programm am Mittwoch.

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