Tarforst spielt entschieden Unentschieden

Ein Kampf mit den Sportfreunden Eisbachtal

Eine Woche nach dem 1:0-Heimsieg über die TuS Koblenz II, kam Fußball-Rheinlandligist FSV Trier-Tarforst am frühen Samstagabend im letzten Auswärtsspiel der Saison bei den Sportfreunden Eisbachtal nicht über ein 1:1-Unentschieden hinaus.

Trier. Gerade in der Anfangsphase einer recht munteren Partie – taten sich die Gäste aus dem rund 120 Kilometer entfernten Trier-Tarforst schwer. Die selbsternannten Eisbären dominierten die ersten Minuten – während der FSV noch zu passiv agierte. Doch auch die Westerwälder konnten trotz einer starken Offensiv-Arbeit das Tor nicht treffen – sodass sich beide Teams torlos in die Halbzeitpause verabschiedeten.

Erst nach Wiederanpfiff kamen nun auch die Tarforster besser ins Spiel. Vor allem offensiv setzten nun auch die Trierer Höhenkicker bessere Akzente. Wie etwa vier Minuten nach dem Seitenwechsel, als Josef Schumacher mit einem Lupfer nur knapp zur Tarforster Führung vergab (50.). Der erste Jubel dagegen erfolgte schließlich nach einer Stunde, nachdem der Platzhirsch aus dem Eisbachtal im Anschluss eines indirekten Freistoßes aus sechzehn Metern dank Moritz Hannappel zur 1:0-Führung einschob (60.). Sechs Minuten später dann fast der Ausgleich – doch auch Nicola Rigoni konnte mit “Köpfchen“ zunächst nichts ausrichten (66.). Besser machte es schließlich acht Minuten später Lukas Herkenroth (74.), der nach einer schönen Doppelpass-Aktion mit Rigoni den 1:1-Ausgleich für sein Tarforster Team erzielte. Hitzig wurde es dagegen wieder in der Schlussphase – wo beide Teams noch einmal alles die Waagschale geworfen haben. Man spielte auf Sieg, hatte Glück und Pech zugleich. Zwei Minuten vor Schluss (88.) dann die große Chance für Eisbachtal erneut in Führung zu gehen. FSV-Keeper Johannes München konnte aber diesen Prankenschlag der Eisbären souverän im Keim ersticken und seinen FSV vor einer möglichen Niederlage bewahren. Brenzlig wurde es aber auch noch einmal auf der anderen Seite. Hier versuchte Lukas Herkenroth sein Glück, fand aber auch im gegnerischen Schlussmann letztendlich seinen Meister (90.).

„In der ersten Halbzeit gefiel mir unser Offensiv-Spiel überhaupt nicht. Dies machten wir schließlich nach Wiederanpfiff besser, wodurch wir uns auch sehr gute Chancen herausgespielt haben. Unterm Strich geht dieser Punktgewinn somit in Ordnung“, protokollierte Chef-Trainer Patrick Zöllner das letzte Auswärtsspiel der Saison.

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