TBB Trier: Der „Energizer“ geht – Nate Linhart nach Venedig

Online-Portal "Sportando" vermeldet Wechsel des Leistungsträgers - TBB-Pressesprecher Tom Rüdell: "Ich gehe davon aus, dass es stimmt."

Bittere Nachricht für die TBB Trier: Nate Linhart wechselt nach Informationen des Onlineportals „Sportando“ in die italienische Serie A zu Reyer Venezia. Die offizielle Internetseite seines Vereins hat den Transfer inzwischen bestätigt. Der Verlust des US-Amerikaners wiegt in mehrfacher Hinsicht schwer. Er war Punktegarant, Energiebündel und Sympathieträger in einer Person. 

Nate Linhart, TBB Trier. Foto Thewalt

Nate Linhart verzückte die TBB Trier mit seinem Spiel: Zukünftig spielt er wahrscheinlich in Italien. Foto: Thewalt

Inzwischen hat auch die TBB Trier den Wechsel auf ihrer Vereinshomepage bekräftigt. Bis zuletzt hatten die Fans des Basketball-Bundesligisten auf einen Verbleib des US-Amerikaners gehofft. Die Chancen auf eine Zukunft in Trier waren nach den herausragenden Auftritten der vergangenen Saison aber minimal. Auch einige Ligakonkurrenten waren an dem 26-Jährigen interessiert. Laut dem Internetportal „Sportando“ hat sich Linhart nun für eine Zukunft beim italienischen Serie-A-Klub Reyer Venezia entschieden. „Venedig ist eine Stadt, die gut zu Nate passt“, so TBB-Pressesprecher Tom Rüdell, der den Leistungsträger außerhalb des Parketts als einen Menschen wahrgenommen hat, „der sich für neue Kulturen interessiert und der auch Bücher auf Deutsch gelesen hat“.

Sportlich ist das Energiebündel, das Henrik Rödl mal zufällig bei einem Camp entdeckte und 2011 nach Trier lotste, ein herber Verlust. In der vergangenen Saison waren es nicht nur die 12,6 Punkte pro Spiel, mit denen Linhart begeisterte. Viel eher war es sein unermüdlicher Einsatz und Kampfgeist, mit dem er seine Mannschaft beständig mitreißen konnte. „1:1 werden wir Nate nicht ersetzen können. Aber es wird ein neuer Spieler für seine Position ins Team kommen, der die Chance bekommen wird, sich zu entwickeln. Nate wünschen wir viel Erfolg und alles Gute in Italien“, so Rüdell.

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