TBB Trier: Nach Oldenburg ist vor Würzburg

Henrik Rödls Mannschaft heute gegen die s.Oliver Baskets Würzburg gefordert

von Janik Krause

Es war knapp! Beinahe hätte die TBB in der Außenseiterrolle des David den großen niedersächsischen Goliath zu Fall gebracht. In einer spannenden Partie, in der die Hausherren eine tolle Leistung boten, setzte sich am Ende aber doch das favorisierte Gästeteam aus Oldenburg um Matchwinner Chris Kramer, durch. Nun geht es für die Rödl-Truppe gegen die s.Oliver Baskets in Würzburg weiter. 

Überraschung perfekt: nach 7 Siegen aus 10 Spielen steht die TBB auf Tabellenplatz 4. Foto: Thewalt

Gemeinsam zurück in die Erfolgsspur. Eine tolle Teamleistung gegen Oldenburg reichte für die TBB trotzdem nicht zum Sieg. Foto: Thewalt

Man kann viel Positives aus der Oldenburg-Begegnung mitnehmen. Bitter ist jedoch die Tatsache, dass die beiden Kontrahenten am Ende lediglich zwei Zähler trennten und so eben das Gästeteam einen Punktgewinn bejubeln durfte. Doch wer so gegen den amtierenden Vizemeister auftritt, braucht sich vor keinem Gegner in der Beko BBL zu verstecken.

Nun wartet der nächste Gegner mit den s.Oliver Baskets Würzburg auf ein Kräftemessen mit den Grün-Weißen. Tabellarisch betrachtet scheint die Aufgabe beim Sechzehnten auf jeden Fall machbar. Bislang konnten die Rot-Weißen erst drei von zwölf Partien zuhause für sich entscheiden.

„Sind im Moment in einer relativ guten Form“

Henrik Rödl, TBB Trier. Foto: Thewalt

Henrik Rödl sieht seine Mannschaft zur Zeit in einer guten Form. Foto: Thewalt

Das Hinspiel im letzten Dezember gewann die TBB mit 82:77. Doch Henrik Rödl warnt vor den Gastgebern aus Unterfranken: „Würzburg hat sich verändert im Vergleich zum Hinspiel. […] Eine Mannschaft die sich, seit Stefan da ist, schon deutlich verändert hat und auch mit fünf Siegen aufwarten kann.“

Den Kader schätzt der 44-Jährige, der am Montag seinen 45. Geburtstag feiern wird, als sehr stark ein: „Eine Mannschaft die da anknüpft, wo sie eigentlich sein sollte, mit dem Kader, den sie haben. Die zwei Neuen Dominic Waters und Jimmy Summerville sind beide gefährliche Spieler, die das Spiel deutlich verändern und auch beide sehr viel Spielzeit bekommen.“

„Die Marschroute ist klar“

Dennoch sei die Aufgabe als lösbar: „Ich denke, dass es eine Mannschaft ist, die für uns schwer zu spielen ist. Aber auch eine Mannschaft, die von der Qualität nicht deutlich besser ist. Zuhause haben sie schon einiges verloren und wir haben auswärts auch schon sehr gute Spiele gemacht. Wie ich finde, sind wir zur Zeit in einer relativ guten Form und wenn wir da noch einen Zahn drauflegen und in Würzburg auftreten wie z.B. in Vechta, haben wir auch eine gute Chance zu gewinnen.“

Andreas Seiferth, TBB Trier. Foto von Thewalt

Foto: Thewalt

Voller Enthusiasmus blickt „Big Man“ Seiferth den kommenden beiden Spielen innerhalb von nur drei Tagen entgegen: „Die Marschroute ist zumindest klar. Wir wollen die beiden Spiele auf jeden Fall gewinnen und sollten das auch besser tun. So wie die Tabelle aussieht, so werden wir da auch reingehen. Die Prognose lautet in beiden Spielen auf Sieg zu spielen“, gibt der sympathische Riese zu Protokoll.

Im vergangenen Spiel war der 2,09 Meter große Schlacks der TBB mit 17 Punkten abermals zum Topscorer seines Teams avanciert und sieht keine Regenerationsprobleme im engen Zeitplan der englischen Woche: „Bis jetzt haben wir voll trainiert. Wir hatten nach dem letzten Spiel einen freien Tag und danach ging es weiter im normalen Trainingsrhythmus.“

Nach der Partie, die heute um 19.00 Uhr beginnen wird, wartet auf die TBB bereits am Samstag zuhause gegen die NY Phantoms Braunschweig die nächste schwierige Aufgabe.

Gelingt es dem Team, wie schon gegen Oldenburg mit einer geschlossenen Leistung aufzutreten (fünf Spieler trafen zweistellig) könnte die TBB einen zuletzt erkennbaren Aufwärtstrend bestätigen und wichtige Punkte im unteren Tabellendrittel sammeln.

 Wie gewohnt gibt es zur heutigen Partie in Würzburg den kostenlosen Livestream zum Mitfiebern

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