Trier-Euren: Hinweise aus angeblich ausgelegte Giftköder

In regelmäßigen Abständen wiederholten sich in den vergangenen Monaten Mitteilungen an die Polizeiinspektion Trier, dass in verschiedenen Trierer Stadtteilen sogenannte Giftköder ausgelegt worden seien.

In nahezu allen Fällen kann die Polizei diese Mitteilungen nach Überprüfung nicht bestätigen. Oftmals handelt es sich um bloße Gerüchte, welche ohne nachvollziehbare Hintergründe eine beachtliche Eigendynamik entwickeln und schneeballartig zahlreiche Nachahmer, bzw. Nachhall auch in den sozialen Medien finden.

Gestern Nachmittag kam es erneut zu einer Meldung, dass in der St-Helena-Straße Giftköder ausgelegt worden seien.

Eine Überprüfung durch eine Streife ergab jedoch keine Hinweise auf giftige Substanzen.

Vielmehr handelte es sich bei der festgestellten Substanz um ein freiverkäufliches „Hunde-Fernhaltemittel“. Diese gelartige Substanz soll Hunde davon abhalten, ihr Geschäft an unerwünschten Stellen zu verrichten. Diese Substanzen sind nach Herstellerangaben für Tiere ungefährlich und enthalten keine giftigen Wirkstoffe.

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