Trier macht das Licht aus

Trier macht mit bei der Earth Hour

Kein Strom, kein Licht, aber eine gute Tat. Trier ist mit dabei wenn es wieder „Earth Hour“ heißt. Ein Zeichen setzen zum Schutz der Umwelt und des Klimas. Auch dieser Redaktionsrechner wird für eine Stunde runtergefahren. Folgende Meldung der Stadt Trier erreichte unsere Redaktion.

Trier.  „Licht aus“ heißt es am Samstag, 19. März, 20.30 Uhr, bei der weltweiten „WWF Earth Hour“. Tausende Städte rund um die Welt werden für eine Stunde die Beleuchtung bekannter Gebäude und Sehenswürdigkeiten ausschalten – vom Big Ben in London über die Chinesische Mauer bis hin zum Brandenburger Tor in Berlin.

Auch in Trier werden unter anderem die Beleuchtungen von Porta Nigra, Dom, Konstantin Basilika und St. Matthias symbolisch abgeschaltet. Weltweit werden Millionen Menschen zuhause für 60 Minuten das Licht ausschalten. Hintergrund der Aktion ist, ein starkes Zeichen für den Schutz des Planeten zu setzen und deutlich zu machen, dass es für einen erfolgreichen Umwelt- und Klimaschutz auf den Beitrag jedes Einzelnen ankommt.

OB Wolfram Leibe unterstützt die Aktion und betont die Folgen des Klimawandels: Artensterben, Umweltkatastrophen, Wasserknappheit und Extremwetter. „Auch die weltweiten Flüchtlingsbewegungen sind durch die Veränderungen der Natur mitverursacht. Die indirekten Folgen betreffen auch Trier, konkret in Persona schutzsuchender Flüchtlinge.“

Die Moselstadt handele aber auch ganz konkret, betont Leibe und verweist auf die Vorreiterrolle Triers im Bereich nachhaltiger Energiepolitik: „Wir haben die ersten Elektrobusse für unseren ÖPNV bestellt und erhalten dafür Geld vom Bundesverkehrsministerium. Wir erzeugen bei den Stadtwerken bereits heute knapp 150 Millionen Kilowattstunden Strom aus regenerativen Quellen. Wir haben eine Ladesäule zum Stromtanken direkt vor dem Rathaus-Hauptgebäude, an der auch ich den Dienstwagen auflade. Je mehr die E-Mobilität die klassische Benziner- und Diesel-Flotte ersetzt, desto besser.“

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