Trier wird elektrisch unbürokratisch

Eine EU-Richtlinie

In Trier wird auf ein elektronisches System nach EU-Richtlinien umgestellt und dies bringt einige Vorteile mit sich mit. Neben geringerem bürokratischem Aufwand und damit einhergehenden Geldersparnissen, wird auch die Rechtssicherheit erhöht. Folgende Meldung der Stadt Trier erreichte unsere Redaktion.

Trier. Die Stadt Trier stellt die Vergabeverfahren bei Ausschreibungen auf ein elektronisches System um und erfüllt damit eine EU-Richtlinie. Damit leistet das Rathaus nach Aussage der Vergabestelle im Amt für Bauen, Umwelt, Denkmalpflege einen Beitrag zum Bürokratieabbau im öffentlichen Auftragswesen. Davon profitierten auch die bei einer Auftragsvergabe bietenden Unternehmen. Die Erstellung und Übermittlung eines Angebots sei mit einem geringeren bürokratischen Aufwand bei einer gleichzeitig verbesserten Rechtssicherheit möglich.

Der Umstieg auf die elektronische Vergabe erfordere keine besonderen Fachkenntnisse des Benutzers und bedeute einen weiteren Schritt ins digitale Zeitalter. Die Unterstützung der Software bei der Angebotsabgabe mache auch für kleine und mittlere Unternehmen den Einstieg in die elektronische Vergabe einfach. Die kostenlose Webanwendung hilft den Unternehmen nach Einschätzung der Vergabestelle, Formfehler zu vermeiden und reduziere so das Ausschlussrisiko. Zudem wird die Vollständigkeit aller Pflichtdokumente geprüft.

„Das Vergabeverfahren wird transparent und nachvollziehbar durchgeführt. Diese elektronische Kommunikation gewährleistet eine hohe Rechtssicherheit und vermeidet den Ausdruck unzähliger Unterlagen in Papierform. Die Software ist immer auf dem aktuellen Stand und vergaberechtskonform“, betont die Vergabestelle. Um weiterhin an städtischen Ausschreibungen teilnehmen zu können, sollten Unternehmen sich im Internet (www.deutsche-evergabe.de) kostenlos registrieren. Weitere Informationen bei Alexander Fisch von der städtischen Vergabestelle, Telefon: 0651/718-4601, E-Mail: alexander.fisch@trier.de.

 

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