Trierer Miezen – 11 Partien zum Klassenerhalt

Potential vorhanden - jedoch zu viele Fehler und zu wenig Nervenstärke

Die Trierer Bundesliga-Handballerinnen sind am heutigen Samstag (19.30 Uhr) beim Tabellenvierten SG H2Ku Herrenberg gefordert und wollen anders, als bei der 19:24-Niederlage in Haunstetten [ unser Beitrag ], von Anfang an präsent sein. Vorstand Jürgen Brech und Trainerin Cristina Cabeza nehmen die Spielerinnen in die Pflicht.

Trier / Herrenberg. Die Zeit der Schonfrist ist für die Trierer Bundesliga-Handballerinnen schon lange vorbei, elf Spieltage vor Saisonende und acht Zähler hinter dem rettenden Ufer werden die Worte klarer: „Ich habe mich immer vor die Mannschaft gestellt und werde das auch weiter tun, aber die Spielerinnen müssen nach den zuletzt schwachen Leistungen eine Reaktion zeigen“, so MJC-Vorstand Jürgen Brech deutlich. Brech ist sich der prekären Lage bewusst, rechnet vor, dass aus den elf Partien „mindestens acht Siege hermüssen, um den Klassenerhalt (vielleicht) doch noch zu erreichen.“

Klingt nach bisher nur drei Saisonsiegen mehr als unrealistisch, unmöglich scheint diese Aufgabe aber nicht zu sein, rufen die Miezen ihr Potential beständig und konstant ab. Die einzige Konstante in der laufenden Spielzeit waren allerdings die Vielzahl an Fehlern sowie fehlende Nervenstärke in entscheidenden Situationen. „Wir dürfen nicht ständig die gleichen Fehler machen, wir haben genügend Erfahrung und müssen diese auch nutzen“, fordert Trainerin Cristina Cabeza.

In Herrenberg stehen die Miezen vor einer immens schweren Aufgabe, denn der Tabellenvierte ist derzeit in starker Form und seit vier Partien ohne Niederlage. Zuletzt konnten die Gastgeberinnen die Vulkan-Ladies aus Koblenz mit 26:20 deutlich in die Schranken weisen. Prunkstück der „Kuties“ ist zweifelsohne die Defensive, sagt doch Trainer Hagen Gunzenhauser, dass „die Abwehr unsere Lebensversicherung ist“ und so müssen die Moselanerinnen vor allem in puncto Chancenverwertung endlich ihre Nerven in den Griff bekommen.

„Wir sind gefordert, müssen kämpfen, arbeiten und laufen, müssen Herrenberg weh tun“, sagt Cabeza und ergänzt: „Ja, die Chancen auf den Klassenerhalt sind gering, nur sie ist nach wie vor am Leben.“ Personell kann die Spanierin aus dem Vollen schöpfen. Neben Neuzugang Zivile Jurgutyte ist auch Mégane Vallet erneut mit an Bord: Die ehemalige Spielführerin, die vor der Spielzeit eine Handballauszeit nahm, war bereits in den vergangenen vier Partien aktiv und wird die Mannschaft bis zum Saisonende unterstützen.

// Danke an Franziska Garcia – Pressesprecherin DJK/MJC Trier – 2. Handball Bundesliga Frauen

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