Trierer Miezen empfangen Beyeröhde

Doppeltes Wiedersehen

Die Handball-WM hat sich verabschiedet – zumindest aus Trier. Jetzt stellt sich die Frage, ob der heimische Zweitligist vom Boom profitieren kann.  Die zuletzt so erfolgreiche DJK/MJC Trier trifft am Samstag (19.30 Uhr) in der Arena Trier mit dem Ziel auf den TV Beyeröhde, das Punktekonto positiv zu gestalten. Derzeit rangieren die Trierer Miezen mit 8:8 Punkten auf dem 10. Tabellenrang, die Wuppertalerinnen finden sich auf Platz 6 wieder, obwohl sie nur zwei Pluspunkte mehr gesammelt haben (10:6).

Das lohnende Ziel  für die Mannschaft von Trainer Andy Palm lautet also: „Mit dem Gegner gleichziehen und sogar den Anschluss an den Tabellendritten TV Waiblingen-Korb herzustellen, der zuletzt in fremder Halle mit 30:28 besiegt werden konnte.

Die Gäste, wie die Miezen ein ehemaliger  Erstligist, werden sicherlich sehr selbstbewusst auftreten, sind sie in dieser Saison doch auswärts noch ungeschlagen. Da die Formkurve der MJC klar ansteigend ist, können die Zuschauer eine gutklassige und ausgeglichene Partie erwarten. Für zusätzliche Würze sorgen zwei Personalien. Auf Trierer Seite steht seit dieser Saison mit Yuki Minami eine ehemalige TVB-Spielerin im Kader. Die 32-jährige Japanerin, ist von Hause aus die Nummer 2 der Torhüterinnen, konnte zuletzt bei ihren Einsätzen aber durchweg überzeugen. Auf der Gegenseite ist Natalie Adeberg Stammspielerin. Die 23-Jährige war von 2009 bis 2014 bei den Miezen aktiv, wechselte dann nach Leverkusen und von dort nach Beyeröhde.

Trier und Beyeröhde sind nicht nur punktemäßig auf ähnlichem Niveau angesiedelt, auch die Torquoten unterscheiden sich nur minimal. Von 205 TVB-Treffern erzielten Ramona Ruthenbeck 44 (23 Siebenmeter) und Michaela Jonouskova (33), auf Trierer Seite haben Gabriella Szabo (53/20),  Dora Simon Varga (39/30), Andrea Czanik und Tina Welter (je 32) an den insgesamt 224 Toren.

Palm nennt drei Faktoren, die über Sieg oder Niederlage entscheiden werden: „Die Verteidigung gegen  Ramona Ruthenbeck und Pia Adams, die Unterbindung gegnerischer Schnellangriffe und in der eigenen Spielgestaltung das schnelle Umschalten und sicher Abschlüsse.“

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