Trierer Miezen gegen Rödertalbienen

Die einen wollen früh aufstehen - die Trierer Miezen tun es

Die Rödertalbienen im sächsischen Großröhrsdorf empfangen heute um 17 Uhr die Trierer Miezen. Werden die einen die anderen aus-stechen? Oder werden die Miezen mit einem energiegeladenen Fauchen ein „Jetzt-kommen-wir“ in der dortigen Sporthalle in Punkte umsetzen. (vgl. auch unsere Tabelle unten)

Trier. Zu früher Stunde machen sich die Trierer Bundesliga-Handballerinnen am Samstag auf die Reise gen Osten: 4.45 Uhr ist Abfahrt, das Ziel Rödertal. Die weiteste Auswärtsfahrt der Saison führt die Miezen nach Rödertal und trotz der langen Anreise rechnet man sich in Sachsen Chancen auf etwas Zählbares aus. Trainerin Daniela Filip sieht nach dem ersten Saisonsieg gegen Mainz-Bretzenheim (30:25) ein neues Selbstbewusstsein in ihrer Mannschaft.

Den ersten Saisonsieg haben die Trierer Bundesliga-Handballerinnen sichtlich genossen und wollen nach einem spielfreien Wochenende ihren Aufwärtstrend bestätigen. „Diese ersten Punkte haben uns allen gut getan, die Mannschaft tritt im Training anders auf und wir konnten in den letzten zwei Wochen auch mal ohne Verletzungen trainieren“, sagt Trainerin Daniela Filip.

Von einer Blockade wollte die 45 Jahre alte Rumänin nicht sprechen, wenngleich Filip betont, „dass die Mannschaft nach dem Sieg enger zusammengerückt ist und man in Rödertal vor allem an die kämpferische Leistung anknüpfen will.“ Mit der Fahrt nach Sachsen stehen die Moselstädterinnen am Samstag (17 Uhr) vor ihrer weitesten Auswärtsfahrt, wollen sich aber durch die frühe Abfahrt – 4.45 Uhr – nicht beirren lassen. „Andere Mannschaften müssen auch weit fahren, dass gehört zu diesem Sport dazu und die Mädels sind alle in der Lage damit umzugehen“, so Filip.

Bei den Rödertalbienen stehen die Moselanerinnen vor einer kniffligen Aufgabe, denn die Sächsinnen sind vor allem zu Hause eine Macht, mussten vor heimischer Kulisse erst einen Punkt abgeben. Mit 9:5 Punkten aus den ersten sieben Partien hat sich das Team von Karsten Moos zunächst im oberen Tabellendrittel festgesetzt. Filip bezeichnet den kommenden Gegner als „sehr disziplinierte und ausgeglichene Mannschaft.“

Dreh- und Angelpunkt im Spiel der Bienen ist aber zweifelsohne Spielmacherin Jurgita Markeviciute. Die Litauerin bestimmt nicht nur den Rhythmus ihrer Mannschaft, sondern ist mit bisher 52 Treffern auch extrem torgefährlich. „Ihre Kreise gilt es einzuengen“, weiß auch Filip, die sich durchaus Chancen ausrechnet: „Wenn wir aggressiv decken, gut in der Abwehr stehen und Rödertal keine Räume geben, werden sie Probleme bekommen.“ Personelle reisen die Miezen in Bestbesetzung nach Sachsen.

2. Handball Bundesliga Frauen – Tabelle

  Team Sp. Diff. Pkt.
1 Neckarsulmer SU 7 +61 14:0
2 VL Koblenz/Weibern 7 +39 12:2
3 HSG Bensheim/Auerbach 7 +20 12:2
4 TSV Haunstetten 7 +3 10:4
5 SG H2Ku Herrenberg 7 +6 9:5
6 HC Rödertal 7 +4 9:5
7 TV Nellingen 7 +28 8:6
8 BSV Sachsen Zwickau 7 +5 7:7
9 SV Werder Bremen 7 +1 7:7
10 TV Beyeröhde 7 -7 6:8
11 SV Union Halle-Neustadt 7 -9 6:8
12 TG Nürtingen 7 -24 4:10
13 SG Mainz-Bretzenheim 7 -13 3:11
14 FSG Mainz 05/Budenheim 7 -30 2:12
15 DJK/MJC Trier 7 -43 2:12
16 SG 09 Kirchhof 7 -41 1:13

// Danke an Franziska Garcia – Pressesprecherin DJK/MJC Trier – 2. Handball Bundesliga Frauen

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