Trierer Miezen in Patry-Stimmung!

Mit einem Sieg gegen die Tabellenvierten lässt sich Weihnachten richtig feiern

Mit dem Sieg gegen die Tabellenvierten HSG Bensheim/Auerbach haben die Miezen den in unserem Vorbericht  notierten Satz „Nicht jammern, nicht Worte verlieren, sollte das Motto sein, sondern einfach Siegen.“ in die Tat umsetzen können. Und der von dem Gladiator Simon Schmitz formulierte Satz „Am Ende gewinnt das Team, das mit dem Kopf weniger inder Weihnachtspause ist“ galt auch für die Miezen in Bensheim: Die auf Tabellenplatz vier zu Spielbeginn stehenden Handballerinnen haben das Spiel gegen die Miezen auf die leichte Schulter genommen.

Trier / Bensheim.
Die Trierer Bundesliga-Handballerinnen haben sich selbst beschenkt und schöpfen nach dem 29:25 (14:12)- Sieg gegen die HSG Bensheim-Auerbach wieder Hoffnung im Kampf um den Klassenerhalt. Die überraschenden Punkte gegen den Tabellenvierten widmen die Miezen ihren Fans. Überragend auf Seiten der Moselanerinnen agiert Torhüterin Jessica Kockler, Spielführerin Judith Derbach behält im entscheidenden Moment die Nerven. Auch die Trainerfrage scheint geklärt zu sein.

Sie hüpften und tanzten übers Parkett, lagen sich in den Armen, waren in aller erster Linie aber vor allem eins: Erleichtert! Es geht also doch, die Miezen können noch gewinnen und schöpfen nach dem 29:25-Sieg gegen den klaren Favoriten Bensheim wieder neue Hoffnung im Abstiegskampf. „Wir wollten diese zwei Punkte unbedingt, für uns und für unsere Fans, die so hinter uns stehen“, sagte Jessica Kockler nach Spielende.

Es war die 25 Jahre alte Torfrau, die aus einer homogenen Mannschaft, herausragte. Kockler war im entscheidenden Moment zur Stelle, als die Partie zu kippen drohte: Bei m 19:18 (43.) etwa hielt sie einen Strafwurf und verhindert den Ausgleich. Auch in der Folge parierte die gebürtige Saarländerin zahlreiche Tormöglichkeiten der Gäste, die im Verlauf der gesamten Partie nicht einmal in Führung lagen. Den endgültigen Nackenschlag verpasste Kockler den Gästen dann fünf Minute vor Ende der Begegnung, als sie in Unterzahl beim Stand von 26:24 (56.) ihren dritten Siebenmeter parierte und es fortan in der Arena kein Halten mehr gab.

Zuvor war es Spielführerin Judith Derbach, die mit zwei blitzsauberen Toren von Rechtsaußen sowie einer Vorlage auf Andrea Czanik ihre Farben wieder in die Spur brachte. Aus einem 23:22 (51.) wurde ein 26:23 (55.) und die Miezen glaubten, angepeitscht von 425 Zuschauern, an diesen so wichtigen Sieg. Mit den Fans im Rücken, einem an diesem Nachmittag sehr treffsicheren sowie effektiven Rückraum (22 Tore) und einer konstanten Leistung über 60 Minuten ließen sich die Miezen die Punkte nicht mehr entreißen.

„Die Mädels haben von der ersten bis zur letzten Sekunde richtig guten Handball gespielt, haben sich diesen Sieg verdient“, so Trainer Ralf Martin, der auf der anschließenden Pressekonferenz betonte, dass dies sein letztes Spiel bei den Damen war. Die Trainerfrage ist unterdessen laut MJC-Vorstand Jürgen Brech geklärt, „wenn die letzten Details geklärt sind, werden wir das zum entsprechenden Zeitpunkt auch öffentlich machen.“

Nach dem zweiten Saisonsieg bleiben die Miezen Tabellenvorletzer, der Rückstand zum rettenden 12. Platz beträgt fünf Punkte. Boden gut machen können die Moselanerinnen gleich nach der Winterpause, wenn am 9. Januar 2016 (19.30 Uhr) mit Werder Bremen ein direkter Abstiegskonkurrent in die Arena kommt.

// Danke an Franziska Garcia – Pressesprecherin DJK/MJC Trier – 2. Handball Bundesliga Frauen

Stichworte:

Kommentare (0)

Trackback URL | RSS

Antworten

Wir freuen uns über Kommentare und möchten allen Lesern die Möglichkeit geben, kritisch zu den Themen und Artikeln Stellung zu beziehen und ihre Meinung kundzutun. Wir behalten uns das Recht vor, jeden Kommentar vor Veröffentlichung redaktionell zu überprüfen und nur Kommentare freizuschalten, die sich sachlich mit dem Thema des Beitrags beschäftigen.
Spielregeln