Türchen 7: Autsch… Kuriose Fußballerverletzungen

Ein Adventskalender im Januar? Spinnen die bei 5vier.de denn jetzt komplett? Nicht ganz, denn kaum einem Termin fiebert der fußballbegeisterte Leser am Anfang des neuen Jahres so sehr entgegen, wie dem Ende der ungeliebten Winterpause. Am 28. Januar rollt in der Region endlich wieder der Ball. Als erste Mannschaft nimmt Regionalligist Eintracht Trier wieder den Spielbetrieb auf und hofft im Heimspiel gegen Idar-Oberstein an die guten Leistungen der Hinrunde anknüpfen zu können.

Wir versuchen, euch die Wartezeit etwas zu verkürzen. In 28 Folgen präsentiert 5vier.de jeden Tag eine kleine Geschichte aus der verrückten Fußballwelt. Heute gibt es Teil 7!

Türchen 7: Autsch… Kuriose Fußballerverletzungen

Fußball ist nun einmal ein Kontaktsport und die meisten größeren Verletzungen sind auf Fouls oder unglückliche Abläufe auf dem grünen Rasen zurückzuführen. Dennoch scheint es so zu sein, dass Fußballer auch außerhalb des Platzes größten Gefahren ausgesetzt sind, anders sind einige der kuriosesten Verletzungen der Fußballgeschichte nicht zu erklären…

Die Spiele der englischen Ligen nach Weihnachten sind legendär, doch Chris Whelpdale, Flügelspieler des Gillingham FC, dürfte das Spiel gegen Crawley in ausnehmend schlechter Erinnerung behalten, zog er sich doch einen schmerzhaften Riss des Hodensacks zu, der mit fünf Stichen genäht werden musste. Gut, wenn wenigstens der eigene Trainer Andy Hessenthaler warmherzige Worte des Mitgefühls übrig hat: „Es ist eine schreckliche Verletzung und ich bin mir sicher, dass seine Frau heute Nacht nicht all zu glücklich darüber sein dürfte.“

Aber auch der Torjubel hat seine Tücken, darauf wird in einer Extrafolge unseres Kalenders noch zurückzukommen sein. Besonders hart erwischte es den Argentinier Martin Palermo im Jahr 2001, als er im spanischen Villareal kickte. Beim Jubel mit den Fans brach eine Wand ein und begrub Palermo mitsamt den Fans unter den Trümmern. Das Ergebnis war ein Beinbruch und das Aus für die WM 2002 in Südkorea und Japan.

Aber da Fußballer, wenn sie nicht gerade von Felix Magath trainiert werden, über außerordentlich viel Freizeit verfügen, hat auch der Alltag in den eigenen vier Wänden so seine Tücken. Der irische Nationalspieler Robbie Keane zog sich einen mehrfachen Bänderriss zu, als er von der Couch aus mit den Füßen die Fernbedienung greifen wollte, die unvorsichtigerweise auf dem Tisch lag.  Doch auch vorbildlichen Profis droht Gefahr. So zog sich der Norweger Svein Grøndalen in den Siebziger Jahren beim Jogging eine Verletzung zu, wegen der er ein WM-Qualifikationsspiel absagen musste. Er war mit einem Elch zusammengestoßen. Weitere merkwürdige Freizeitverletzungen: Der englische Nationaltorwart David Seaman zog sich beim Angeln eine Schulterverletzung zu, Bremens Torwart Oliver Reck wurde unglücklich von einer heruntergefallenen Seifenschale am Fuß getroffen, Kevin Keegan blieb mit seinem Zeh im Abfluss stecken und Kaiserslautens Adam Nemec fiel beim Kirschenpflücken vom Baum und brach sich das Schlüsselbein und zwei Brustwirbel.

Viel sicherer scheint man als Fußballer aber auch im vertrauten Terrain nicht zu sein, immerhin gibt es elf missgünstige Gegenspieler, die einem nach der Gesundheit trachten. Ist man einmal niedergestreckt worden, eilt jedoch schnell Hilfe in Form von Betreuern herbei, die dummerweise das ein oder andere Mal die Situation eher verschlimmerten als verbesserten:

Doch auch die im absoluten Ernstfall herbeigerufenen Sanitäter erwecken gelegentlich Zweifel an ihrem Geschick, wie dieses Beispiel aus Österreich (und dieses aus Brasilien) zeigt …

Bei Fußballern scheint es sich also um eine besondere Spezies zu handeln und eine Tatsache bewahrheitet sich am Ende immer: Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen!

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Kommentare (1)

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  1. Ausgewandert sagt:

    Das Video mit den Sanitätern ist echt der Brüller! Großartig. Man ist doch immer froh, wenn Profis am Werk sind.
    Weiter so 5vier.de!

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