Rheinlandliga: U23-Derby im Moselstadion – Tarforst trifft auf Morbach

Spitzenduell in der Rheinlandliga: Im Trierer Moselstadion treffen die beiden starken U23-Mannschaften von Eintracht Trier und der TuS Koblenz aufeinander. Dabei trifft Trainer Herbert Herres auf seinen alten Zögling Burak Sözen. Der FSV Tarforst trifft auswärts auf den starken SV Morbach. 

Eintracht Trier U23 – TuS Koblenz U23 (Sonntag, 16 Uhr)

Das Spitzenduell des Wochenendes steigt am Sonntag auf dem Nebenplatz des Moselstadions. Dort trifft die U23-Mannschaft von Eintracht Trier auf die U23 der TuS Koblenz. Ein Kräftemessen auf Augenhöhe, beide Teams sind mit zwölf Punkten optimal aus den Startlöchern gekommen. Dabei kommt es auf dem Platz zu einem Wiedersehen. Ex-Eintrachtler Burak Sözen, der im Sommer an das Deutsche Eck wechselte, trifft auf seinen alten Trainer Herbert Herres. Beide pflegen bis heute ein gutes Verhältnis das am Sonntag allerdings für 90 Minuten ruhen wird. „Ich habe ihm verboten ein Tor zu schießen“, scherzt Herres. Er weiß um die Torgefährlichkeit des Stürmers, der unter Herres in A-Jugend Torschützenkönig wurde und den Sprung in die erste Mannschaft von Eintracht Trier schaffte. „Ich freue mich ihn wieder zu sehen. Das ist schon ein besonderes Spiel, auch weil Burak gegen seine alten Kollegen ran muss.“ Bislang konnte Sözen nach seinem Wechsel  fünf Tore in der Rheinlandliga erzielen. Weitere Tore sollen zwei bekannte Gesichter verhindern: Wie Cheftrainer Roland Seitz verkündete, sollen Torge Hollmann und Thomas Konrad am Wochenende in der Rheinlandliga Spielpraxis sammeln. Das Innenverteidigerduo, das in der letzten Saison oft zum Stammpersonal gehörte und lange verletzt war, konnte in dieser Woche wieder mit dem Trainingsbetrieb beginnen.

Die TuS vergleicht Herres mit seiner U23 und erwartet ein gleichwertiges Duell. „Wir sind sehr froh mit unserem Saisonstart.  Im letzten Spiel gegen Karbach konnten wir auch mithalten, deshalb war die Niederlage unter dem Strich ärgerlich.“ Nicht mitwirken kann Alexandru Balota, der sich gegen Karbach verletzte und in der Halbzeit ausgewechselt wurde.

 

SchweichKoblenz9TuS RW Koblenz – TuS Mosella Schweich (Sonntag, 16 Uhr)

Innerhalb von einer Woche geht es schon das zweite Mal gegen eine Mannschaft vom Deutschen Eck. Nach der knappen 1:2-Heimniederlage gegen die U23 des TuS Koblenz wartet nun Ligakrösus Rot-Weiß Koblenz auf die Mosella. „Gegen Karbach haben wir gezeigt, dass wir für eine Überraschung gut sind“, blickt der Schweicher Trainer Eric Schröder zurück. „Wir müssen über unsere Tugenden kommen: Den Kampf, den Einsatzwillen und der mannschaftlichen Geschlossenheit. Dann haben wir eine Chance.“ Dabei kann Schröder wieder auf mehr Variationen in der Offensive hoffen. Stephan Schleimer und Florian Beaudouin konnten nach kurzer Verletzungspause wieder am Trainingsbetrieb teilnehmen, ebenso wie Maurice Casel. Fraglich ist lediglich Max Gaebler.

„Die Favoritenrolle liegt klar bei Rot-Weiß“, stellt der Übungsleiter fest. „Aber wir haben nichts zu verlieren.“ Einen vermeintlichen Vorteil gibt es bereits für die Schweicher. Da der Kunstrasenplatz am Oberwerth gesperrt ist muss auf das kleinere Hockeyfeld ausgewichen werden. Schröder hofft so, die Räume schnell eng machen zu können. Seinen Trainerkollegen Patrick Muders nahm er bereits beim Spiel gegen die Zweitvertretung der TuS wahr, der zum scouten anreiste. „Das zeigt, wie ernst wir genommen werden.“

SV Morbach – FSV Tarforst (Sonntag, 16:30 Uhr)

Zwischen den Trieren und den Hunsrückern gibt es einige Parallelen. Beide Teams kämpften in der letzten Saison lange gegen den Absteig und konnten erst spät den Klassenerhalt klarmachen. Nun starteten die Rheinlandligisten exzellent in die neue Spielzeit. „In der letzten Saison haben wir dort den Klassenerhalt klargemacht“, erinnert sich Patrick Zöllner an den 2:3-Auswärtsieg. „Das habe ich den Jungs nochmal ins Gedächtnis gerufen.“ Ähnlich wie vor ein paar Monaten ist die personelle Situation vor dem Duell mit dem SVM angespannt. Nach Tobi Spruck, der wegen eines Muskelfaserrisses noch etwas länger pausieren muss, reihten sich auch Kapitän Bernhard Heitkötter, Neuzugang Michael Hassani, Patrik Kasel und Philip Hermes in die Verletztenliste ein. „Alle konnten diese Woche noch nicht trainieren. Aber nun können anderen beweisen, dass sie in die Startformation wollen.“

Dem Gegner, dem SV Morbach, zollt Patrick Zöllner Respekt. „Sie stehen völlig zurecht dort oben und haben einen guten Kader mit fast keiner Schwachstelle. Dazu haben sie einen erfahrenen Trainer, der den Verein kennt.“ Ähnlich wie Tarforst verloren die Morbacher ihr letztes Spiel. Beim Spitzenreiter Rot-Weiß Koblenz unterlag das Team von Trainer Rainer Nalbach mit 4:2.

Schweich-LüxemSG Mülheim-Kärlich – SG Wittlich/Lüxem (Freitag, 20 Uhr)

In Wittlich liegt Trainer Frank Meeth die 2:5-Niederlage gegen die TuS Mayen noch schwer im Magen. „So dürfen wir uns nicht präsentieren“, fordert der Coach. „Es ist gut möglich, dass am Freitag ein anderes Personal auf dem Platz steht.“ Dabei geht es gegen einen Gegner, den Meeth noch in der Findungsphase sieht. „Sie haben im Sommer einen Umbruch durchgeführt. Viele junge Spieler wurden eingebaut, dazu gibt es als Stützen erfahrene Spieler wir Christian Kaes, die schon in höheren Ligen gespielt haben.“ Obwohl die Rheinländer wie die SG nur drei Punkte auf dem Konto haben, warnt der Trainer. „Man darf den Gegner nicht nur nach Punkten bemessen. Gegen den FSV Tarforst hat Mülheim-Kärlich zwischenzeitlich mit 3:0 geführt.“

Verzichten müssen die Kicker aus Säubrennerstadt dabei auf den erfahrenen Nico Hubo und Kilian Henrichs. „Natürlich ist es schwer, die Spieler zu ersetzen. Dafür haben wir genug Spieler, die auf diesem Niveau spielen können und auch wollen. Das können sie nun beweisen.“

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Kommentare (2)

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  1. MerGenie sagt:

    Danke Timo für die Korrektur. Hoffen wr das der Tarforster Tross auch ohne Abwehrhüne Bernhard Heitkötter keck aufspielt um die 3 Punkte mit in die original autolandArena zu bringen. Viel Glück Jungs.

  2. Timo sagt:

    Tarforst trifft auswärts auf den SV Morbach

    Anmerkung der Redaktion: Danke für den Hinweis, der Fehler wurde korrigiert (ah).

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