Unentschieden in die Pause

Remis im letzten Heimspiel der Saison: Am Samstag Nachmittag trennten sich der SV Eintracht Trier 05 und der KSV Hessen Kassel 1:1. Damit haben beide Teams nun auch endgültig den Klassenverbleib gesichert und die allerletzten theoretischen Zweifel beseitigt.

Trier. Drei Tage nach dem Gewinn des Hessenpokals war das von Matthias Mink trainierte Kassel nicht zum Betriebsausflug an die Mosel gekommen. Der SVE hatte zwar ein Plus an Ballbesitz, der KSV hielt aber couragiert und zweikampfstark dagegen und verzeichnete auch die ersten Möglichkeiten. So setzte der von Tobias Damm bediente Sebastian Schmeer in der neunten Minute den Ball aus 15 Metern nur knapp vorbei. Später ging ein 30-Meter-Freistoß von KSV-Kapitän Tobias Becker knapp drüber (16.), verfehlte Damm das Ziel um Haaresbreite (24.). Noch in der gleichen Minute die einzig brisante Situation in Hälfte eins vor dem Gehäuse der Gäste: Christoph Anton lief Tino Schulze weg, fand dann aber aus spitzem Winkel in Keeper Kevin Rauhut seinen Meister (24.).

Bis zum Pausenpfiff von Schiedsrichter Tobias Reichel aus Stuttgart zischte ein Becker-Freistoß noch knapp am Trierer Tor vorbei (26.). In Minute 45 brachte Henrik Giese mit einem etwas zu kurzen Rückpass seinen Schlussmann in Bedrängnis, Rauhut konnte aber noch rechtzeitig von dem heranstürmenden Ugur Dündar klären.

Gerade einmal 34 Sekunden waren in der zweiten Hälfte absolviert, da setzte Romas Dressler nach Flanke von Stefan Thelen einen Kopfball knapp neben das Kasseler Tor.

Die Führung der Gäste dann in der 65. Minute: Nach einem Eckball von Tino Schulze bugsierte Shqipon Bektasi den Ball aus kurzer Distanz über die Linie. Die Antwort nur zwei Minuten später: Nach Hereingabe von links über Rudy Carlier stand Matti Fiedler goldrichtig und köpfte zum 1:1 ein.

In der 70. Minute dann nochmal eine Doppelchance für den KSV. Zunächst wurde der Schuss des eingewechselten Mike Feigenspan noch von einem Trierer Abwehrbein zur Ecke abgefälscht. Diese brachte dann Schulze gefährlich vors Trierer Tor; Chris Keilmann  konnte gerade noch klären. Noch größer die Chance in der 74. Minute: Feigenspan hatte Benjamin Girth aufgelegt, der zog volley aus 15 Metern ab – der Ball ging Zentimeter am rechten Trierer Torpfosten vorbei.

In der Schlussphase war das Team von Matthias Mink dem zweiten Treffer wesentlich näher als die Eintracht. So rettete Dingels zehn Minuten vor Schluss im letzten Moment vor Feigenspan. Es blieb aber unterm Strich beim 1:1.

Damit hat der SV Eintracht Trier 05 nach 33 Spieltagen mit je elf Siegen, Remis und Niederlagen und 31:31-Toren eine restlos ausgeglichene Zwischenbilanz – und gastiert nun zum Abschluss am Samstag, 23. Mai, 14 Uhr, beim FK 03 Pirmasens.

„Sehr zufrieden“ zeigte sich SVE-Coach Peter Rubeck mit dem Punkt: „Einige gehen seit Wochen auf dem Zahnfleisch. Heute haben die Jungs im Großen und Ganzen nochmal alles gegeben. Wir hätten gerne nochmal Spektakuläres geboten. Es war aber nicht mehr drin. Mit 26 Punkten, die wir bislang in der Rückrunde geholt haben, können wir sehr zufrieden sein.“

Statistik:

Aufstellung Eintracht: Keilmann – Fiedler, Dingels, Koch, Stevens – Thelen (79. Pekovic), Dündar, Spang, Anton – Garnier (72. Hermandung), Dressler (63. Carlier).

Aufstellung KSV Hessen: Rauhut – Najjer, Gaede, Giese, Schulze –Dawid, Evljuskin, Becker, Schmeer (54. Feigenspan) – Girth, Damm (60. Bektasi).

Zuschauer: 1217

Schiedsrichter: Tobias Reichel (Stuttgart)

Tore: 0:1 Bektasi (65.), 1:1 Fiedler (67.)

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Kommentare (1)

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  1. gerd sagt:

    die eintracht hat den klassenerhalt geschafft, rückschauend betrachtet ist das durchaus ein erfolg,
    bei aller ,zum teil auch berechtigten kritik hat rubeck es geschafft, eine regionalligataugliche mannschaft zu formen,– was war das zu beginn für ein rumpelfussball mit höhepunkt salmrohr-
    mit wenig geld hat er das erreicht und dafür hat er meinen respekt verdient-hoffe für die eintracht, dass nun darauf aufgebaut wird und eine bessere zeit für mannschaft und fans anbricht

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