Unglaublich: So gut sind die Gladiators!

Gladiators ziehen in Playoff-Halbfinale ein

Ja, sie sind nicht zu bremsen: unsere Trierer Gladiators. Wieder siegen wir in einem Playoff-Spiel und ziehen damit ins Playoff-Halbfinale. Konsequente Leistung zeichnete den Sieg der Gladiators Trier aus. 

Trier. Die Gladiators Trier haben es tatsächlich geschafft: Durch einen 80:65 (43:36)-Erfolg im dritten Playoff-Spiel gegen die VfL Kirchheim Knights haben die Moselstädter die Viertelfinalserie für sich entschieden und sind in das Playoff-Halbfinale eingezogen.

Im dritten Playoff-Spiel innerhalb von fünf Tagen startete Headcoach Marco van den Berg mit Kevin Smit, Brandon Spearman, Simon Schmitz, Dwayne Evans und Jack Eggleston in die Partie. Bereits von der ersten Sekunde an legten die Gladiators an diesem Abend eine konzentrierte und engagierte Leistung an den Tag. Drei Dreier fanden zu Beginn des ersten Viertels ihren Weg durch den Korb und zwangen die Kirchheimer beim Stand von 0:9 zu einer frühen ersten Auszeit. Michael Mai, Cheftrainer der Kirchheim Knights, fand prompt die richtigen Worte. Kirchheim kämpfte sich ins Spiel und schob sich zwischenzeitlich durch Punkte von Keith Rendleman und Besnik Bekteshi bis auf zwei Zähler an Trier heran (10:12). Doch die Gäste antworteten ebenso effektiv und vergrößerten zum Abschluss des ersten Spielabschnitts die Führung auf sieben Punkte (20:13).

Auch im zweiten Viertel erwischten die Gladiators den besseren Start. Dwayne Evans mit einem Freiwurf und Kevin Smit durch einen perfekt platzierten Dreier erhöhten den Vorsprung und bauten diesen zeitweise sogar auf elf Punkte aus. Wieder nahm Michael Mai die frühe Auszeit. Doch diesmal zeigten seine mahnenden Worte vorerst keine Wirkung. Allen voran Dwayne Evans zeigte nun auf Seiten der Gladiatoren sein ganzes Repertoire und legte ganze 12 Zähler auf. Trier führte zu diesem Zeitpunkt mit 18 Punkten gegen die in der Hauptrunde drittplatzierten Knights. Diese wiederum kamen zwar spät, jedoch sehr effektiv in das zweite Viertel. Ein 7:0-Lauf aus Sicht der Gastgeber und ein Buzzer-Beater von der Mittellinie durch Richie Williams ließen den Rückstand von 18 auf nur noch sieben Punkte schmelzen (43:36).

Nach dem Seitenwechsel fanden die Gladiators schnell in ihren Spielrhythmus zurück. Allen voran Justin Raffington spielte ein beeindruckendes drittes Viertel und erzielte acht Punkte. Einzig und alleine Richie Williams und der schon in den vorausgegangenen Partien extrem starke Tim Kronhardt versuchten sich auf Seiten der Kirchheimer gegen die starke Wurfquote der Gäste zu wehren – vergeblich. Die Moselaner schafften es den Vorsprung noch einmal auf ein 63:48 auszubauen.

Im finalen Spielabschnitt sahen die Zuschauer in der „Sporthalle Stadtmitte“ eine phasenweise zerfahrene und hart geführte Partie. Mehrere unsportliche Fouls gegen die Gastgeber während des gesamten Spiels markierten ein eher unschönes Ende der Kirchheimer Spielzeit 2015/2016. Auch ein letztes Aufbäumens der Knights konnte die Gladiators nicht noch einmal aus der Ruhe bringen. Punkte von Kwadzo Ahelegbe sicherten den am Ende ungefährdeten Auswärtserfolg der Moselstäder in Baden-Württemberg.

Durch den 80:65-Sieg gegen Kirchheim entscheiden die Gladiators die Playoff-Viertelfinal-Serie mit 3:0 für sich und ziehen in das Halbfinale der Saison 2015/2016 ein. Dort wartet die Hauptrundenerste Science City Jena, die ebenfalls durch eine Serie von 3:0-Siegen gegen die NINERS Chemnitz in die Runde der letzten vier Mannschaften eingezogen sind.

Die erste Halbfinal-Partie findet am Donnerstag, den 21.04.2016 in Jena statt. Das erste Heimspiel der Serie bestreiten die Gladiators am Samstag, den 23.04.2016 um 20:00 Uhr in der Arena Trier.

Nähere Ticketinfos hierzu folgen in den nächsten Tagen.

 

Scouting:

Dwayne Evans (20 Punkte/9 Rebounds/4 Assists), Justin Raffington (14/9/0), Simon Schmitz (12/1/5), Kwadzo Ahelegbe (9/4/4), Sebastian Herrera (8/0/0), Brandon Spearman (6/5/1), Kevin Smit (6/0/1), Jack Eggleston (5/2/1), Kilian Dietz (0/1/1), Marian Dahlem (0/0/1), Tim Weber (n.e.), Rupert Hennen (n.e.)

 

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